Lüneburg

Sprühaktion soll gefährliche Raupen am Schlüpfen hindern

Lüneburg rückt dem Eichenprozessionsspinner auf den Leib

Lüneburg . Jetzt rückt auch die Lüneburger Stadtverwaltung dem Eichenprozessionsspinner auf den Leib: Ab Mittwoch wird gesprüht. Laut Rathaus sind bereits an 15 Orten Nester an Eichen entdeckt worden, andere werden vorbeugend behandelt, weil sie im vergangenen Jahr befallen waren.

"Wir müssen handeln, bevor die Raupen aus ihren Kokons schlüpfen. Denn dann tragen sie mikroskopisch kleine Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten, das für Menschen gefährlich werden und Rötungen, Entzündungen und asthmatische Beschwerden auslösen kann", erklärt Peter Zurheide, Leiter des Bereichs Grünplanung. Die betroffenen Eichen würden mit dem für Menschen, Säugetiere, Fische, Vögel und Bienen als ungefährlich eingestuften Mittel Dimilin 80 WG besprüht.

Geplant ist, von Mittwoch bis Freitag zu sprühen - Voraussetzung: Es darf nicht regnen oder stürmen.

Befallene Bäume stehen an der Bockelmannstraße, Hagener Totenweg, Düvelsbrooker Weg, Fußweg vom Parkplatz Sülzwiesen Richtung Parkplatz Hinter der Sülzmauer, Grundschule Hagen (Igelschule), Nutzfelder Weg, Vögelser Straße, Papenburg, Bei der Pferdehütte, In der süßen Heide, Schaperdrift zwischen Friedhof und Tennisplatz des Schulzentrums sowie im Hanseviertel.

Die Verwaltung bittet Anwohner, während der Sprühaktion Fenster und Türen zu schließen und Kinder sowie Haustiere nicht in der Nähe spielen zu lassen. Von Obst und Gemüse aus dem Garten lasse sich das Mittel leicht abwaschen. Wer Fragen hat, kann sich melden bei Dr. Marion Wunderlich unter 04131/26 15 00 für gesundheitliche Fragen, bei Peter Zurheide unter 04131/309 34 96 zur Bekämpfungsaktion sowie bei Sascha Bussler unter 04131/309 33 20 beim Verdacht auf Befall eigener Bäume.