Harburg

Der Eingang des früheren Polizeikommissariats bleibt bis zum Schluss stehen

Der viele Regen der vergangenen Tage schlägt manchem zwar aufs Gemüt - das viele Wasser von oben hat aber auch seine positiven Seiten.

Harburg. So können beispielsweise die Männer mit dem Abrissbagger auf dem Gelände des früheren Harburger Polizeikommissariats 46 an der Knoopstraße 33 teilweise auf die künstliche Beregnung mit dem Gartenschlauch verzichten, um Staubwolken zu verhindern.

Gestern fielen die letzten Wände des in den 1970er-Jahren entstandenen Polizeigebäudes. Nun muss der Bauschutt abtransportiert werden, damit auch noch die Kellerräume und das Fundament beseitigt werden können. Im Keller befanden sich die Arrestzellen des Kommissariats. Und so lange Keller und Fundament nicht entfernt sind, wollen die Männer des Abbruchunternehmens das Eingangsportal des Hauses stehen lassen. Es soll ganz zum Schluss zerlegt werden. Alles Baumaterial wird recycelt.

Beim Abbruch ist am Zugang vom Harburger Rathausplatz auch das Mauer-Kunstwerk von Johannes Ufer (1912-1987) teilweise zerlegt worden. Heinz Beeken (SPD), Vorsitzender des Kulturausschusses, beruhigt: "Das Kunstwerk soll Stein für Stein um 90 Grad gedreht wieder aufgebaut werden."