Buxtehude

Kinder und Alkohol: Stadträtin erinnert Eltern an Vorbildfunktion

Auf Veranstaltungen wie der Pfingstmarkt in Neukloster oder dem Buxtehuder Altstadtfest werden laut Polizei und Stadt Buxtehude immer häufiger alkoholisierte Jugendliche angetroffen, die völlig hilflos sind.

Buxtehude. Außerdem fallen demnach oft betrunkene Jugendliche bei Körperverletzungsdelikten und Sachbeschädigungen auf, so Stades Polizeisprecher Rainer Bohmbach. In einem Elternbrief, der in diesen Tagen in allen Buxtehuder Schulen verteilt wird, erinnern die Erste Stadträtin Katja Oldenburg-Schmidt und Polizeioberrat Jan Kurzer die Eltern an ihre Verantwortung und Vorbildfunktion.

Der Brief soll die Eltern ermuntern, mit ihren Kindern zu sprechen und über die Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums aufzuklären. In dem Brief werden die Eltern gebeten, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder mit einem Personalausweis unterwegs sind, damit das Alter überprüft werden kann. Sollte ein Kind von den Behörden alkoholisiert aufgegriffen werden, müssen es die Eltern selbst abholen. Wenn das nicht möglich ist, können den Eltern anfallende Kosten in Rechnung gestellt werden. Das Ordnungsamt und Jugendamt der Stadt Buxtehude sowie die Polizei wollen auch in diesem Jahr Kontrollen durchführen, um Auswüchse zu verhindern.

Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen Jugendliche unter 16 Jahren in der Öffentlichkeit keinen Alkohol trinken, und es darf kein Alkohol an sie abgegeben werden.

www.jugendschutzaktiv.de