Lüneburg

Lüneburger hielten Solidaritätswache für Fukushima

Zwei Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima haben am Montag zahlreiche Menschen in Lüneburg dem Jahrestag gedacht.

Lüneburg . Das Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atom ("Lagatom") will trotz des politisch beschlossenen Ausstiegs weiter Zeichen gegen Atomkraft setzen.

"Die Atommüllfrage ist weiter ungelöst", begründet Sprecher Dirk Werner das fortdauernde Engagement der Gruppe. Zudem sollen die Kraftwerke noch bis 2022 laufen.

Seit Mittag hielten Mitglieder des Lüneburger Bündnisses am Montag Wache auf dem Platz Am Sande, "in Solidarität mit der japanischen Anti-Atom-Bewegung". Denn dort komme es immer häufiger zu Festnahmen und Übergriffen gegen Menschen, die den Umgang mit den Problemen rund um die Katastrophe in Fukushima kritisierten. "Eine Katastrophe, die immer noch nicht ausgestanden ist", so Werner. "Die Existenzgrundlagen von Zehntausenden sind vernichtet."

Das Lüneburger Bündnis bleibe bei seinen Forderungen: Sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke sowie Abschaffung aller Nuklearwaffen und -industrien.