Sefardische Musik in der Hollenstedter St.-Andreas-Kirche

Hollenstedt. Sehnsucht, Wärme und Lebensfreude lässt Inge Mandos in ihren Liedern aus christlich-spanischer, arabisch-moslemischer und jüdischer Tradition wieder aufleben. Sefardische Musik, entstanden im mittelalterlichen Spanien, war immer offen für musikalische Einflüsse aus dem gesamten Mittelmeerraum. Zu hören ist sie am Sonnabend, 16. Februar, um 19 Uhr, beim Konzertabend "Von Spanien zum Bosporus" im Gemeindesaal der St.-Andreas-Kirche, Am Markt 5, in Hollenstedt. Der Eintritt kostet 10, ermäßigt 7 Euro. Das Programm spannt den Bogen von elegischen Weisen und verträumten Balladen bis hin zu frechen Gassenhauern mit erotischen Anspielungen.

Mit den Liedern begibt sich Mandos auch auf familiäre Spurensuche und hat mit dem Ensemble "Zimt" ein virtuoses Trio hinter sich: Gitarrist Andreas Hecht, der auf den spannungsgeladenen Stil Spaniens spezialisiert ist, Benjamin Stueck, der mit seiner Saz die Sinnlichkeit des Orients erklingen lässt und Olaf Casalich-Bauer, der mit seinen singenden Trommeln den Puls des Morgenlandes trifft.