HPA denkt über Hilfe für abseits gestellten Seehafenimbiss nach

Harburg. Die Existenzsorgen von Hans-Jürgen Hallatsch, Betreiber vom Seehafenimbiss an der Seehafenstraße 15, sind groß. Wie berichtet kommen kaum noch Kunden in den Pavillon, seit im Auftrag der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) die Seehafenstraße instand gesetzt wird und deshalb die Straße seit Mitte Januar für elf Monate halbseitig gesperrt worden ist. Hallatsch ist nach der Berichterstattung im Abendblatt nun ein wenig beruhigt. Er sagt: "Aufgrund des Artikels war ein Mitarbeiter von HPA bei mir und hat Hilfe in Aussicht gestellt. Er hat sich die Situation angeschaut. Ich hoffe nun, dass ich Unterstützung bekomme. Sonst kann ich einpacken und zum Sozialfall werden. Das möchte ich nicht."

HPA habe sich nach den Worten von Sprecherin Sinje Pangritz vor Ort ein Bild gemacht und Daten aufgenommen. Pangritz: "Der Vorgang wird noch geprüft."

Hallatsch rechnet mit einem Umsatzverlust in Höhe von 70.000 Euro für die Zeit der elfmonatigen Bauarbeiten mit halbseitiger Straßensperre. Als vor einem Jahr auf der anderen Straßenseite neue Stromkabel verlegt wurden und damals nur Teile der Fahrbahn gesperrt waren, hatte er Umsatzeinbußen von 20.000 Euro. "Niemand ersetzte mir den Schaden. Auf meiner Facebook-Seite bekomme ich viel Zuspruch. Ich freue mich, dass die Öffentlichkeit Anteil nimmt. Aber Anteilnahme ersetzt keine finanzielle Unterstützung."

An diesem Dienstag wird auch ein Fernsehteam von Hamburg Eins bei Hans-Jürgen Hallatsch im Seehafenimbiss vorbeischauen, um über seine durch die Baustelle verursachte Notlage zu berichten.

( (gip) )

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