Abbruch zieht sich in die Länge

Arbeiten an Eisenbahnunterführung in Winsen verzögern sich wegen zugefrorener Leitungen

Winsen. Das strenge Wetter der letzten Tage beeinflusst auch die Bauarbeiten rund ums dritte Gleis in Winsen. Die halbseitige Sperrung der Luhdorfer Straße unter der Eisenbahnüberführung muss um drei Wochen bis zum 15. Februar verlängert werden. Der Verkehr wird weiterhin per Ampel geregelt.

"Autofahrer, die auf die Unterführung angewiesen sind, bitten wir um Geduld", sagt Stadtsprecher Theodor Peters. "Die Mitarbeiter der Baufirma sind bei jeder Witterung bis in die Abendstunden tätig, um die Störungen so gering wie möglich zu halten."

Die Teilabbrucharbeiten der Brücke über die Luhdorfer Straße müssen aus Stabilitätsgründen mittels Stahlbetonsägeschnitten mit Diamantseilen ausgeführt werden. Dieses Verfahren ist nur unter ständiger Zuführung von Wasser möglich. Und genau da liegt das Problem: Wegen der Eiseskälte der vergangenen Tage waren die Leitungen oft zugefroren - das führte zu Zeitverlusten. Auch die Arbeiten im Bereich des Fußgänger- und Radfahrertunnels Borsteler Weg verzögern sich. Die Baufirma glaubt, dass die Sperrung bis Ende März verlängert werden muss.

( (arus) )

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