Cranzer Brücke über Estesperrwerk bleibt gesperrt

Autofahrer müssen sich bis Jahresende auf lange Staus einstellen

Cranz. Autofahrer, vor allem Berufspendler, werden sich auch in den kommenden Tagen auf Mega-Staus im Alten Land einstellen müssen. Denn die seit dem 8. Dezember defekte Sperrwerksbrücke an der Estemündung in Cranz bleibt wegen eines Schadens am Sperrwerkstor und der darüber liegenden Klappbrücke noch längere Zeit gesperrt, sagtAlexander Schwertner, von der Hamburg Port Authority (HPA).

Momentan hoffe die HPA, die Straße über das Sperrwerk noch vor Jahresende wieder freigeben zu können, so Schwertner. Zunächst müssen Schaden und Ursachen geprüft werden. Zudem sei der Zeitplan abhängig von der Witterung.

Momentan hat die Sicherung des in Schieflage hängenden Sperrwerktores Vorrang. Mitarbeiter der HPA haben das mehr als 160 Tonnen schwere Stemmtor mit mehreren Kettenzügen stabilisiert. In den kommenden Tagen soll von einem Gerüstturm aus eine Stützkonstruktion aus Stahlträgern für das schief hängende Tor errichtet werden, damit anschließend Taucher an die Schadenstelle kommen und die Unfallursache finden können.

Wenn das Tor fixiert ist, kann nach momentanem Planungsstand die Klappbrücke von dem beschädigten Tor gehoben werden und soll nach ersten Reparaturen wieder voll einsetzbar sein.

Bevor die HPA das Sperrwerk für die Schifffahrt wieder freigegeben kann, müssen Schäden am Stemmtor genau ermittelt werden.