Kirchdorf-Süd

Kirchdorfer Gewässer werden wieder sauber

Die Aktion "Saubere Stadt" wird nun von einer Arbeitsloseninitiative unterstützt. Das "Grüne Zentrum" ist ein beliebtes Freizeitgebiet für die Anwohner in Kirchdorf-Süd.

Kirchdorf-Süd. Die von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und der Hamburger Stadtreinigung Ende Juli in Kirchdorf-Süd gestartete halbjährige Aktion "Saubere Stadt" trifft in Wilhelmsburg auf Unterstützung. Die Projektgruppe "Stadtteilpflege", ein Ableger des Beirats für Stadtteilentwicklung, und die Reinigungsgruppe der Wilhelmsburger Arbeitsloseninitiative (AiW) beteiligen sich an der halbjährigen Aktion. Dabei kommt auch das Ruderboot der Arbeitsloseninitiative in Kirchdorf-Süd zum Einsatz, das vor mehreren Jahren für Müll-Sammelaktionen auf dem Veringkanal angeschafft worden war. Die Hamburger Stadtreinigung übernimmt dabei den Bootstransport. Nach einem größeren Einsatz auf den Gräben und Wettern der 6000 Einwohner zählenden Hochhaussiedlung sind die vier Mitarbeiter der Stadtreinigung, drei Aktive der AiW und vier Mitarbeiter des Bezirksamts Hamburg-Mitte am Montag, 29. August, im "Grünen Zentrum" von Kirchdorf-Süd, an Otto-Brenner-Straße/Am Callabrack im Einsatz. Das Boot wird auf dem Callabrack genutzt. Die Mitarbeiter des Bezirksamts kümmern sich um den Grundschnitt an Pflanzen und Grünflächen.

Das "Grüne Zentrum" ist ein beliebtes Freizeitgebiet für die Anwohner in Kirchdorf-Süd. Die Aktion Saubere Stadt umfasst das gesamte Siedlungsgebiet, egal, wer offiziell zuständig ist. Während des Aktionszeitraums soll versucht werden, Bürgersinn für Sauberkeit zu wecken.