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Urvater aller Porsche-Sportwagen

Wer sich für Autos interessiert, der kennt Porsche. Und das nicht nur in Deutschland: Porsche gehört weltweit zu den bekanntesten Herstellern von schnellen und auch teuren Sportwagen.

Der Porsche Nummer eins startete am 8. Juni 1948 zu seiner Jungfernfahrt. Es handelte sich um den 356 Roadster, ein Fahrzeug ohne festes Dach.

Ein Jahr zuvor hatte Autobauer Ferdinand "Ferry" Porsche mit dem Bau seines ersten Sportwagens begonnen. Porsche benutzte als Basis übrigens das Fahrwerk vom VW Käfer. Auch der Vierzylinder-Boxermotor für den Ur-Porsche kam von Volkswagen.

Als der Porsche Nummer eins heute vor 63 Jahren in Gmünd in Österreich über die Straßen rollte, leistete sein Motor aus heutiger Sicht bescheidene 26 kW (35 PS) und schaffte ein Spitzentempo von 135 Kilometern pro Stunde - da sind heutzutage sogar Lkw schneller. Und doch begründete der 356 Roadster die Erfolgsgeschichte legendärer Sportwagen des Herstellers, der heute seinen Sitz in Zuffenhausen bei Stuttgart hat.

Seine Nachfahren feierten unzählige Siege im internationalen Motorsport. Und einige Renner Marke Porsche für normale Straßen schaffen 300 Sachen und damit Formel-1-Tempo. Porsche baute aber, was nur wenige wissen, nicht nur schnelle Gefährte. Von 1950 bis 1963 wurden auch Traktoren für die Landwirtschaft gebaut.