Filmmuseum Bendestorf erinnert an John Lennon

Was verbindet ein Mitglied der erfolgreichsten Band der Pop- und Rockgeschichte mit dem Landkreis Harburg?

Bendestorf. Auch treuesten Anhängern der Beatles wird eine Antwort auf diese Frage schwerfallen. Doch John Lennon (+ 1980) ließ sich zwischen den Beatles-Alben "Revolver" (1966) und "Sgt. Pepper" (1967) den Pilzkopf scheren und stand in der Lüneburger Heide vor der Kamera - für die Filmsatire "Wie ich den Krieg gewann" von Richard Lester. Und, das dürfte selbst eingefleischten Fans der Fab Four aus dem Landkreis Harburg neu sein, Technik und Personal lieferte das Filmstudio Bendestorf.

An diese aufregende Zeit will das Filmmuseum Bendestorf erinnern. Eine Sonderausstellung mit Text- und Bildtafeln, Original-Exponaten und Aktionen mit der Musik John Lennons lassen einen wichtigen Abschnitt der Musik- und Zeitgeschichte lebendig werden. "Zusätzliche Anschauung", verspricht der Leiter des Filmmuseums Walfried Malleskat, "vermitteln Spielfilmvorführungen in Kooperation mit dem Buchholzer Kino. So werden Experimental-Filmvorführungen aus der Produktion Ono/Lennon sowie Filmvorführungen nicht gezeigter NDR-Aufnahmen aus dem Jahr 1966 zu sehen sein."

Geplant ist diese Sonderausstellung in der zweiten Jahreshälfte.

Die Sparkasse Harburg-Buxtehude stellte 2500 Euro für dieses Projekt zur Verfügung.

Rene Kruschke, Leiter der Geschäftsstelle Jesteburg der Sparkasse Harburg-Buxtehude, begründet das Engagement seines Hauses: "Als regionaler Finanzdienstleister engagieren wir uns gern für die Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens in unserem Geschäftsgebiet. Dazu zählt neben vielem anderen die Förderung von Kunst und Kultur. In diesem Bereich hat das Filmmuseum in Bendestorf heute seinen festen Platz und trägt dazu bei, das Andenken Bendestorfs als Filmstandort zu bewahren."