Investoren sollen Betriebe aus dem Umland berücksichtigen

Auf der Elbinsel werden bis 2013 Investitionen im Hoch- und Tiefbau sowie Garten- und Landschaftsbau mit einem Volumen von 750 Millionen Euro umgesetzt.

Wilhelmsburg. Der Handwerkskammer Hamburg ist hierbei wichtig, dass lokale Betriebe bei der Vergabe von Aufträgen berücksichtigt werden. "Betriebe aus Hamburg sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze für die Stadt. Aus diesem Grunde müssen sie auch bessere Chancen bei der Vergabe von Aufträgen erhalten" sagt der Vize-Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Gernot Grohnert.

Um die Auftragschancen auch praktisch zu erhöhen, startet das "Beratungsteam Elbinselhandwerk" der Handwerkskammer Hamburg in Kooperation mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) und der Internationalen Gartenschau das "Bieterverzeichnis Elbinselhandwerk" - eine neue Vermittlungsplattform zwischen Bauherren und Bauhandwerk der Elbinsel.

Handwerksbetriebe, die im Rahmen der Eintragung ihre Leistungsfähigkeit nachweisen, erhalten das zur Akquise nützliche "Qualitätssiegel Elbinselhandwerk". Als Mitgliedsbetriebe können sie anfragenden Bauherren, Generalunternehmern oder anderen Handwerksbetrieben über einen neutralen Datenabgleich als geeignete lokale Partner benannt werden.

"Die Zielsetzung des geplanten Bieterverzeichnis, die vor Ort ansässigen kleinen und mittleren Betriebe stärker in die Auftragsvergaben einzubeziehen, begrüßen wir außerordentlich", sagt Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg. "Deshalb haben wir die Investoren unserer Projekte verpflichtet, sich im Zuge ihrer Ausschreibungen vom Beratungsteam Elbinselhandwerk der Handwerkskammer Hamburg Betriebe von den Elbinseln benennen zu lassen oder aus dem Bieterverzeichnis abzufragen und diese dann zur Abgabe von Angeboten aufzufordern."