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Nummernsalat beim Fußball

Foto: Bongarts/Getty Images / Getty

Wenn ihr selbst Fußball, Handball oder auch Basketball spielt, tragt ihr ein Trikot in den Farben eures Vereins - und fast immer mit einer Rückennummer.

Die aufgedruckte oder aufgenähte Nummer auf der Sportkleidung soll helfen, die einzelnen Spielerinnen und Spieler eines Teams besser unterscheiden zu können, was gerade auch für die Schiedsrichter wichtig ist.

Fast alle Fußballer, ob Mini-Kicker oder große Weltstars, haben bestimmte Vorlieben, möchten bestimmte Rückennummern unbedingt, andere gar nicht haben. So wird die "13" in einigen Mannschaften gar nicht vergeben, manche Spieler wiederum, so wie Michael Ballack, meinen, dass die "Unglückszahl" ihnen ganz im Gegenteil Glück bringt.

Im großen Fußball gibt es Rückennummern seit rund 90 Jahren, eingeführt damals in der englischen Liga. Im deutschen Fußball hingegen wurde das Rückennummer-System erst ab 1948/49 verwendet. Aussuchen war damals nicht: Es war bis Mitte der 90er-Jahre festgelegt, dass die elf Spieler einer Fußballmannschaft die Nummern 1 bis 11 zu tragen haben. Angefangen vom Torwart mit der Nummer 1 bis zum Linksaußen mit der Nummer 11. Inzwischen herrscht zumindest bei den Profifußballern rechter Nummernsalat. Sie dürfen sich alle maximal zweistelligen Rückennummern aussuchen. So hat HSV-Stürmer Ruud van Nistelroy, obwohl er oft zur ersten Elf gehört, die Nummer 22. Die höchste in der Bundesliga vergebene Nummer hatte Andreas Görlitz mit der 77.