Harburg

Konfirmanden lernen Arbeit der Diakonie kennen

Die sieben Beratungsstellen des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen haben in der Nenndorfer Kreuzkirche Konfirmanden ihre Arbeit vorgestellt.

Nenndorf. Bei vielen Mitmach-Aktionen konnten sich die 50 Jugendlichen über die Arbeit der einzelnen Beratungsstellen der Diakonie informieren.

Dorothea Gabelmann von der Migrationsberatung nahm die Jugendlichen mit auf eine "Reise in ferne Länder" und verdeutlichte die Situation der Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und nun in Deutschland leben. Dagmar Behrens von der Suchtberatung zeigte den Jugendlichen eine "Rauschbrille": Die Brille simuliert einen Alkoholgehalt im Blut von 0,8 Promille. Mit der Brille sollten die Konfirmanden einen leichten Parcours ablaufen: "Ich habe es selbst ausprobiert, sah alles doppelt und konnte kaum um die Hütchen herumlaufen", sagt Martina Mirbach vom Diakonischen Werk. Mit Ines Appel von der Sozialberatung überlegten die Konfirmanden, wie man mit wenig Geld ein ausgewogenes Essen kochen kann. Gemeinsam mit Regina Dietze von der Lebensberatung diskutierten die Jugendlichen, welche Werte für eine Partnerschaft wichtig sind. Und über das Kleingedruckte, Fallen und Gefahren in Verträgen, aber auch über materielle Wünsche sprachen sie mit Ute Flock und Kirsten Anderfuhr-Kuk von der Schuldnerberatung. Eine Infotafel der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt "BISS" rundete das Informationsangebot ab.

"Es ist wichtig, den Jugendlichen die Arbeit und Bedeutung der Diakonie für die Menschen deutlich zu machen und sie für die Menschen zu sensibilisieren, die unsere Hilfe brauchen", sagt Ines Appel. Pastorin Katharina Behnke von der Nenndorfer Kreuzkirche hat die Diakonie-Rallye schon für nächstes Jahr wieder gebucht, auch anderen Kirchen steht das Angebot offen.