Harburg

Olaf Muus will Bürgermeister der Samtgemeinde Hanstedt werden

Der 44 Jahre alte und parteilose Diplom-Verwaltungswirt Olaf Muus will Samtgemeindebürgermeister in Hanstedt werden.

Hanstedt. Am Montag, 23. August, wird sich Muus, der in Asendorf aufwuchs und inzwischen in Buchholz lebt, dem CDU-Ortsverein Hanstedt vorstellen. Olaf Muus wurde von der CDU angeheuert. Bei seiner Kandidatur um den Chefposten im Hanstedter Rathaus wird der Sohn von Peter Muus, ehemals ehrenamtlicher Samtgemeindebürgermeister in Hanstedt, auch von der FDP und der Wählergemeinschaft Unabhängige Nordheide Stimmen (UNS) unterstützt. 2011 sind in Niedersachsen Kommunalwahlen. Unter anderem in Hanstedt werden dann auch neue Bürgermeister gewählt. Amtsinhaber Volker Hintz (parteilos) wird nicht mehr antreten.

Muus, der nach seinem Studium zwei Jahre in der Verwaltung des Landkreises Harburg arbeitete, ist seit 17 Jahren Mitarbeiter der Stadt Buchholz. Hier leitet er den Fachbereich für Bürgerservice. Olaf Muus ist verheiratet und hat drei Kinder. Seine Kandidatur und das Amt als Bürgermeister einer Samtgemeinde, "die ein enormes Potenzial hat, sehe ich als schöne Herausforderung. Und Hanstedt liegt mir privat, obwohl ich seit vielen Jahren in Buchholz lebe und meine Familie hier verwurzelt ist, nach wie vor sehr nahe", sagt er. Für den CDU-Ortsverband, der sich nach langer Kandidatensuche auf Muus geeinigt hatte, verkörpert der gebürtige Asendorfer den modernen Verwaltungsprofi, den es braucht, "um eine Verwaltung und eine Samtgemeinde mit ihren Mitgliedsgemeinden vernünftig zu führen", so CDU-Ortsverbandsvorsitzende Hans Georg Kröger.

"Wir wissen, dass wir ein schweres Jahr vor uns haben, wenn wir Olaf Muus als Kandidaten aufbauen, denn er ist hier in Hanstedt nicht so bekannt wie Dörte Cohrs. Aber ich bin zuversichtlich, denn er ist einer vom Fach, und ich glaube, das wissen die Wähler zu schätzen", sagt Kröger. Wie berichtet kündigte auch die ehrenamtliche Hanstedter Bürgermeisterin Dörte Cohrs ihr Interesse an dem Amt an. Allerdings ist es noch fraglich, wer sie bei einer Kandidatur unterstützen würde. Cohrs hatte sich von ihrer Fraktion, der UNS, im Samtgemeinderat getrennt. Während sie auf Kreisebene in der Fraktion der Wählergemeinschaft (WG) geblieben ist, wollte sie in Hanstedt unabhängig bleiben. Gespräche mit der CDU über einen Wechsel scheiterten.