Harburg

Kinder haben schöne Ideen für Harburg

Foto: Michelle Kossel

Drei Klassen der Gesamtschule zeigen ihre Arbeiten in den Arcaden

Harburg. Große Beton-Sofas auf dem Rathausplatz, Schaffner an der S-Bahnhaltestelle Harburg-Rathaus und ein Song für Harburg: Zwei Kunst- und eine Musikklasse aus der neunten Jahrgangsstufe der Gesamtschule Harburg (GSH) haben seit April ihre Umgebung kritisch begutachtet und eigene Ideen entwickelt, wie man den Stadtteil lebenswerter gestalten kann.

Unterstützt wurden sie dabei von Stadtplanerin Silke Edelhoff und ihren Kollegen vom Jaswerk - Jugend Architektur Stadt in Hamburg sowie vom BID Lüneburger Straße. Unter dem Motto Kultur.Forscher - Kinder und Jugendliche auf Entdeckungsreise, haben die Schüler unter anderem Klangkollagen, Fotostrecken und Comics angefertigt.

Zu sehen sind die Ergebnisse des Projekts bis Freitag, 25. Juni, im Arcaden-Einkaufszentrum. Was die jungen Harburger am meisten beschäftigt hat: "Der hässliche Rathausbahnhof und der triste Rathausplatz", sagt Kübra, 15. Sie hat mit ihren Freundinnen Gülsum, Söhriwan und Maryam Harburger befragt, ob sie sich Betonsofas - große Betonquader - zum "Chillen" vor dem Rathaus vorstellen könnten.

Die Mädchen waren davon überrascht, wie aufgeschlossen die Leute auf der Straße waren, wenn sie befragt wurden "Alles, was Harburg irgendwie schöner macht, finden die toll", sagt Kübra.