Harburg
Kindernachrichten

Vorsicht, Vuvuzela

Foto: dpa / dpa/DPA

Habt ihr am Wochenende Fußball geguckt? Dann ist euch bestimmt auch der Lärm in den Stadien aufgefallen.

Der entsteht, weil in Südafrika so viele Besucher von Fußballspielen, um ihre Mannschaft anzufeuern, auf Tröten spielen. Elefantentröte, so wird die südafrikanische Fantrompete Vuvuzela auch genannt. Weil sie so laut ist, haben Ohrenärzte sogar schon gefordert, sie zu verbieten.

Die Vuvuzela kann bis zu 120 Dezibel laut sein - damit ist sie so laut wie ein Presslufthammer oder ein startendes Flugzeug. Ärzte sagen, dass das Tröten die Ohren, das Gehör, schädigen können. Nur ein Teil der Menschen, die direkt Trötentöne abbekommen haben, erreichen wieder ein normales Gehör. Die anderen haben für immer Probleme, können nicht mehr so gut hören.

Das Wichtigste bei einem solchen Lärm ist, Abstand halten. Das kennt man ja schon von Rock-Konzerten, da ist nämlich das Risiko eines Hörschadens direkt vor der Box am Schlimmsten, wenn man weiter hinten, ist das Risiko nicht mehr ganz so groß.

Das gleiche gilt hier für die Tröten, je weiter man davon entfernt ist, desto besser. Und das Gefährlichste ist eben, wenn im Stadion oder beim Public Viewing direkt hinter euch ein Mensch steht, der euch direkt ins Ohr reintrötet. Also haltet am Besten Abstand oder benutzt Ohrstöpsel, die gegen Lärm schützen.