Harburg

Auf der Suche nach der richtigen Kunst für Wilhelmsburg

Kuratorium zur Gartenschau gegründet

Wilhelmsburg. Welche Kunst könnte nachhaltig zu Wilhelmsburg passen? Wie können Landschaftsgestaltung und Gegenwartskunst zusammenwirken? Wo können sich regionale Künstler in dem neu gestalteten Park ausleben, wo internationale Akteure ihr Können unter Beweis stellen? Diesen und anderen Fragen wird das Kunst-Kuratorium der Internationalen Gartenschau Hamburg (igs 2013) nachgehen, das sich unter Leitung des igs-Geschäftsführers Heiner Baumgarten gegründet hat.

"Seit jeher gingen von Hamburg weitreichende Anstöße nicht nur für die Gestaltung von Gartenschauen aus, sondern auch für die Präsentation von Gegenwartskunst auf ihrem Gelände. Dieser Tradition bleiben wir verpflichtet und wollen durch die Gründung eines kreativen Kunst-Kuratoriums sicher gehen, dass wir 2013 wieder innovative Positionen präsentieren können", sagte Heiner Baumgarten.

Neben dem igs-Geschäftsführer und der beratenden Kuratorin Charlotte Brinkmann gehören dem Kuratorium der freie Journalist, Kurator und Autor für zeitgenössische Kunst im Außenraum Thomas Kaestle, der Sozialphilosoph und Kulturwissenschaftler Dr. Harald Lemke, der Hamburger Künstler Volker Lang sowie die Vertreterin der Behörde für Kultur, Sport und Medien Anne-Kathrin Reinberg an.

Das Kuratorium wird sich mit den Fragen befassen, wie Kunst in einem Park für das 21. Jahrhundert aussehen, wie eine Umsetzung auf dem Gartenschaugelände erfolgen könnte und welche Künstler die Projekte realisieren können. Die Kuratoriumsteilnehmer werden den Fragen in mehreren Workshops nachgehen.

Noch in diesem Jahr soll das Kunst-Kuratorium Vorgaben erarbeiten, die als Grundlage für die Ausschreibung von Künstlerwettbewerben für Wilhelmsburg dienen. Die Künstler sollen dann Vorschläge vorlegen. Eine Jury, die von der igs bis zum Herbst dieses Jahres eingesetzt werden soll, wird den Wettbewerb begleiten.