Harburg
Kindernachrichten

Was ist eine Allergieimpfung?

Langsam kommt er, der Frühling. Die Bäume werden wieder grüner und Eure Eltern haben bestimmt schon Blumen in den Garten gepflanzt.

Blöd nur, wenn man gegen Birken- oder Haselnusspollen allergisch ist.

Solche und andere Allergene fliegen jetzt im Frühling wieder durch die Luft. Und für denjenigen, der sie nicht verträgt, kann das ganz schön unangenehm sein. Aber man kann eine solche Allergie, auch Heuschnupfen genannt, behandeln - und zwar mit einer Allergieimpfung, der so genannten Hyposensibilisierung. Dabei bekommt man das Allergen vom Arzt entweder in den Arm gespritzt oder man schluckt es als Tropfen. Am Anfang muss man einmal die Woche zum Arzt, später dann nur noch einmal im Monat. Vielen geht es nach der Spritze nicht so gut, die Haut juckt, die Nase läuft. Schließlich ist man allergisch. Aber warum gibt der Arzt einem etwas, das man nicht gut verträgt? Experten sagen, dass sich der Körper Schritt für Schritt an den so genannten Allergieauslöser gewöhnt, bis ihn das Immunsystem ganz verträgt. Manchmal dauert es fünf bis sechs Jahre bis es soweit ist aber dann kann der Patient auch im Frühling draußen spielen oder Sport machen, ohne ständig zu niesen.