Harburger enthüllten Ihrke-Grabstein

Adolf Brockmann

Harburg. An Carl Ihrke erinnern sich noch viele Harburger. Seine Linol- und Holzschnitte und andere Bilder hängen im Rathaus, befinden sich im Helms-Museum, in vielen privaten Haushalten. Er starb mit 62 Jahren, hätte jetzt seinen 83. Geburtstag feiern können. Der Termin war Anlass für die Enthüllung seines (um ein paar Daten ergänzten) Grabsteins im so genannten Grabsteinmuseum auf dem Neuen Friedhof in Harburg.

Dort werden schon seit einiger Zeit künstlerisch interessante Grabsteine von aufgelassenen Grabstellen neu aufgestellt oder Grabsteine von bekannten Harburgern. Der Ihrke-Stein steht neben dem des Bildhauers Michael Komorowski. Zur Enthüllung waren auch der frühere Harburger Gartenamtschef Volker Maass, der frühere Bezirksamtsleiter Bernhard Hellriegel, Heimat- und Museumsvereins-Vorsitzender Will Baumgarten, Friedhofschef Wolfgang Bartelt sowie alte Freunde und ein Verwandter Ihrkes aus Kiel auf den größten kirchlichen Friedhof Norddeutschlands gekommen.

Bei der Enthüllung wurde noch einmal an Ihrke, der nicht nur ein bekannter Künstler, sondern auch ein ungewöhnlicher Mensch war, erinnert. Wer es besuchen möchet: Das "Grabsteinmuseum" befindet sich am so genannten Wasserweg.

( A.Br. )

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