Polizei Hamburg

Stadtpark-Räuber bedrohen Besucher mit Schusswaffe

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Im Hamburger Stadtpark sind am Osterwochenende gleich mehrmals Besucher von einer Gruppe Männer überfallen worden. Eine sofortige Fahndung der Polizei brachte kein Ergebnis (Archivbild).

Im Hamburger Stadtpark sind am Osterwochenende gleich mehrmals Besucher von einer Gruppe Männer überfallen worden. Eine sofortige Fahndung der Polizei brachte kein Ergebnis (Archivbild).

Foto: Jonas Walzberg / picture alliance/dpa

Gleich zweimal wurden am Osterwochenende Stadtpark-Besucher mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt. Die Polizei Hamburg sucht Zeugen.

Hamburg.  Nach gleich zwei Überfällen im Stadtpark am Osterwochenende sucht die Polizei nach einer Tätergruppe und hofft auf Zeugen. Laut Angaben der Polizei Hamburg sollen die Männer Besucher des Parks mit einer Schusswaffe bedroht und so Geld und ein Handy erbeutet haben.

Die erste Tat spielte sich demnach am Sonnabend um 23.34 Uhr ab. Drei junge Männer hielten sich vor dem südlichen Eingangsbereich des Hamburger Stadtparks in Winterhude auf, als sich eine Gruppe von vier Männern vor ihnen aufgebaut haben soll.

Unbekannter bedroht im Hamburger Stadtpark 17- und 18-Jährigen mit Schusswaffe

Während einer der Unbekannten eine Schusswaffe zeigte, entwendeten seine Komplizen einem 17- und einem 18-Jährigen Bargeldbeträge sowie ein Mobiltelefon. Dem Dritten gelang es, in Richtung Borgweg davonzulaufen. Anschließend flüchteten auch die Täter.

Der zweite Überfall soll sich am Sonntag um 0.50 Uhr im Park abgespielt haben. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 22-Jähriger mit seinem Fahrrad im Stadtpark unterwegs, als er von zwei Männern angehalten wurde.

Kurz darauf kamen zwei weitere Männer hinzu. Einer von ihnen führte eine Schusswaffe mit sich. Während dieser mit der Waffe drohte, durchsuchten seine Komplizen die Kleidung des 22-Jährigen. Daraufhin flüchtete das Quartett mit einem Smartphone sowie Bargeld unerkannt in Richtung Borgweg.

Polizei Hamburg beschreibt Täter und sucht Zeugen

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten zu keinem Ergebnis. Die Täterbeschreibung in beiden Fällen ist ähnlich. Gesucht werden Männer mit südländischem Erscheinungsbild, zwischen etwa 17 und 23 Jahre alt, etwa 1,65 bis 1,85 groß, sie waren zur Tatzeit meist dunkel gekleidet.

Ein Täter vom Sonnabend soll einen kleinen Kinnbart haben und eine schwarze, glänzende Jacke mit Fellkapuze, eine schwarze Hose, schwarze Schuhe und ein schwarzes Cap mit weißem Strich getragen haben. Ein weiterer Verdächtiger soll mit einem schwarzen Mantel der Marke Wellensteyn bekleidet gewesen sein.

Das LKA 144 hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft auch, ob beide Taten durch die gleichen Täter begangen wurden. Zeugen, die am späten Sonnabendabend beziehungsweise in der Nacht zum Sonntag Beobachtungen gemacht haben und Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Dienststelle zu melden.