Eröffnung Anfang April

Die Pläne für das neue "Hood House" in Winterhude

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Hier eröffnet Anfang April das „Hood
House“.

Hier eröffnet Anfang April das „Hood House“.

Foto: Sicon Gmbh

In einem Gebäude des Jahreszeiten Verlags am Poßmoorweg sind 148 Micro-Apartments entstanden. Auch Gastronomie zieht ein.

Hamburg.  Der Name hat sich geändert, aber sonst ist alles beim Alten geblieben: Anfang April eröffnet in einem ehemaligen Verlagsgebäude am Poßmoorweg das „Hood House“. Eigentlich sollte das Haus mit seinen 148 Apartments für das Wohnen auf Zeit „suites­cloud9“ heißen. „Aber der Name war zu kompliziert – und ,Hood House‘ passt auch besser zum Stadtteil Winterhude“, sagt Marco Brenner, der sich auf den Umbau von aufgegebenen Gewerbeimmobilien fokussiert hat und mit seiner Sicon GmbH an drei Standorten in Hamburg 450 Hotel-Apartments betreibt.

Noch behindert ein Bauzaun die Sicht auf das Backsteingebäude aus den 70er-Jahren, in dem der Jahreszeiten Verlag lange seinen Sitz hatte. Doch der reizvolle Kontrast, den die schwarz gestrichenen Feuertreppen und Fensterrahmen zum roten Mauerwerk bilden, ist zu erkennen.

Apartments verteilen sich auf sieben Etagen

Ebenso das Staffelgeschoss, um das das Gebäude erweitert wurde und die großen Flächen im Erdgeschoss, wo das indische Restaurant Svaadish und das Copenhagen Coffee Lab einziehen werden. Beide könnten aus dem alten Verlagsgebäude, das nicht weit entfernt vom Mühlenkamp liegt, einen neuen Anziehungspunkt für die Menschen aus dem Quartier machen.

Die 148 Serviced Apartments verteilen sich auf sieben Etagen. Sie sind ­– je nach Größe und Ausstattung – in fünf Kategorien unterteilt und kosten ab 110 Euro pro Nacht. Für die fantasie- und farbenfrohe Gestaltung ist Sibylle von Heyden verantwortlich, die unter anderem schon in den Hotels Gastwerk oder The George für Gemütlichkeit sorgte.

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Als „Zuhause auf Zeit“ stehen die Apartments sowohl Touristen als auch Menschen, die vorübergehend in Hamburg leben oder arbeiten, zur Verfügung. Die Gäste können ein voll ausgestattetes Fitnessstudio, eine Lounge mit Bar und Frühstücksservice sowie einen Waschraum mit Trockner nutzen. Es gibt einen Marketplace in der Lobby, der alles Nötige im Angebot hat, und eine Tiefgarage ganz in der Nähe.

„Mit unserem Angebot kommen wir der Nachfrage nach zeitlich begrenztem Wohnen nach“, sagt Brenner. Das sei auch während der Corona-Krise zu spüren. „Viele Hotels haben geschlossen, also bringen Firmen ihre Mitarbeiter bei uns unter.“

( fru )