Barmbek-Nord

Großmutter getötet – Psychiater soll Schuldfähigkeit prüfen

Ein Beamter der Spurensicherung in der Wohnung in Barmbek-Nord, in der es zu einem Tötungsdelikt gekommen sein soll

Ein Beamter der Spurensicherung in der Wohnung in Barmbek-Nord, in der es zu einem Tötungsdelikt gekommen sein soll

Foto: Michael Arning

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sei der Fall hinsichtlich eines Motivs noch sehr unklar. Beschuldigter in Untersuchungshaft.

Hamburg. Hat ein 36 Jahre alter Mann seine Großmutter im Wahn umgebracht? Wie berichtet, soll der 36-Jährige seine 86 Jahre alte Großmutter am Sonnabend in einer Wohnung an der Oldachstraße mit 16 Messerstichen getötet haben. Der Mann rief nach der Tat selbst die Polizei, die alte Dame wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert, dort erlag sie noch am Abend ihren schweren Verletzungen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sei der Fall hinsichtlich eines Motivs noch sehr unklar. Ob eine psychiatrische Erkrankung zum Tatzeitpunkt vorlag, solle nun geprüft werden. „Es bestehen Anhaltspunkte, die Schuldfähigkeit des Beschuldigten begutachten zu lassen“, sagte Behördensprecherin Nana Frombach. Derzeit befinde sich der Beschuldigte in Untersuchungshaft. Vor der Polizei soll der Mann bisher keine Angaben gemacht haben.