Hamburg. Probleme mit Obdachlosen im Kontorhausviertel nehmen zu. Anwohner und Händler fühlen sich alleingelassen, jetzt kommt die Offensive.

Wim ist der erste Gast im Café am Chilehaus an diesem Freitagmorgen. Und der einzige. Noch hat das Café gar nicht geöffnet, aber Wim (63), der in Wirklichkeit anders heißt, hat auf einer der Bänke im Freien Platz genommen, seinen Rucksack abgelegt und sich eine Zigarette angezündet. Vor 13 Jahren ist er aus den Niederlanden nach Hamburg gekommen, schon damals war er obdachlos.