Weihnachten 2023

Hamburgs Weihnachtsmärkte dürfen in der City früher öffnen

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Anhänger von Glühwein, Schmalzgebäck und Lebkuchen können sich über gute Nachrichten aus dem Bezirk Mitte freuen. Für die Weihnachtsmärkte in der Hamburger Innenstadt gilt eine neue Regel – auch für den Roncalli-Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt.

Anhänger von Glühwein, Schmalzgebäck und Lebkuchen können sich über gute Nachrichten aus dem Bezirk Mitte freuen. Für die Weihnachtsmärkte in der Hamburger Innenstadt gilt eine neue Regel – auch für den Roncalli-Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt.

Foto: Marcelo Hernandez / FUNKE Foto Services / FUNKE Foto Services

Noch ist es sommerlich, doch die Glühweinsaison rückt näher. In der Innenstadt wird sie in diesem Jahr eher als sonst eingeläutet.

Hamburg zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite. Es herrschen angenehme 23 Grad, man kann in der Sonne ein Eis oder Kaltgetränk zu sich nehmen. So schön kann Spätsommer oder besser gesagt Frühherbst sein. Doch der Gang in die Supermärkte lässt bereits erahnen, dass Weihnachten 2023 nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. In den Regalen stapeln sich bereits Zimtsterne, Weihnachtsmänner, Dominosteine und Lebkuchen.

Und auch in den Behörden beschäftigt man sich bereits mit der kalten Jahreszeit. Und für alle, die gerne bald von Alsterwasser auf Glühwein umsteigen möchten, hat das Bezirksamt Mitte gute Nachrichten: Die Weihnachtsmarktsaison kann in der Innenstadt in diesem Jahr früher beginnen.

Weihnachtsmärkte in Hamburg können in diesem Winter früher öffnen

Der Beginn der Weihnachtsmarkt-Saison war bisher in der Regel auf einen beliebigen Tag nach Totensonntag festgelegt. In einem Antrag der Fraktionen von SPD, CDU und FDP in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte wurde nun die Anpassung der Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte beschlossen.

Künftig dürfen Weihnachtsmärkte in dem Bezirk bereits vor dem Totensonntag ihre Stände und Buden öffnen. „Wir haben jetzt eine einheitliche Regelung, sodass die Schausteller frei entscheiden können, auch bereits vor dem Totensonntag zu öffnen. So können die Hamburgerinnen und Hamburger ihren Glühwein bereits ein wenig früher genießen. Das Wetter in Hamburg lässt es ja häufig zu“, sagte Timo Fischer, Fraktionsvorsitzender der FDP dem Abendblatt.

„Santa Pauli“ und „Weißer Zauber“ auf dem Jungfernstieg fallen unter neue Regel

Die Weihnachtsmärkte im Bezirk Mitte, zu denen neben dem stark frequentierten Markt auf dem Rathausmarkt auch „Santa Pauli“ auf dem Spielbudenplatz und der „Weiße Zauber“ auf dem Jungfernstieg zählen, können nun an bis zu fünf zusammenhängenden Wochen im November und Dezember geöffnet haben.

Derzeit halten es die Weihnachtsmärkte in Hamburg komplett unterschiedlich. Während manche Märkte bereits am 23. Dezember schließen, haben andere auch noch zwischen Weihnachten und Silvester offen. Im Zuge des Fachkräftemangels kam es in der Vergangenheit durchaus vor, dass speziell für die Tage zwischen den Jahren kaum Personal gefunden werden konnten. Die Folge: Das im Vergleich zur Konkurrenz frühere Schließen hatte Umsatzeinbußen nach sich gezogen.

Nun können die Budenbetreiber dank der neuen Regelung im Bezirk Hamburg Mitte ihren Stand einfach früher öffnen und das Problem umgehen.

Weihnachtsmärkte in Hamburg müssen aber an einigen Tagen schließen


Doch es gibt auch in der neuen Reglung durchaus Ausnahmen: An zwei der drei Weihnachtstage müssen die Buden und Stände ebenso geschlossen bleiben wie am Totensonntag und dem Volkstrauertag. Die neuen Bestimmungen gelten nur dann, solange es nicht anderslautende Regelungen im Zuge von früheren Ausschreibungen gibt oder sie gesetzlichen Bestimmungen widersprechen.