Hamburg

S-Bahnhof Hammerbrook nach eskaliertem Streit gesperrt

Nach einem eskalierenden Streit wurde der S-Bahnhof Hammerbrook von der Polizei gesperrt

Nach einem eskalierenden Streit wurde der S-Bahnhof Hammerbrook von der Polizei gesperrt

Foto: Michael Arning / HA

Ein Mann ist nach dem bewaffneten Streit weiterhin flüchtig, die S-Bahn hat ihren regulären Betrieb wieder aufgenommen.

Hamburg. Eine Auseinandersetzung zwischen zwei mutmaßlich miteinander bekannten Männern ist am Montagabend am S-Bahnhof Hammerbrook eskaliert: Ein zunächst verbal geführter Streit in der S-Bahn verschärfte sich, als einer der beiden Kontrahenten einen Teleskopschlagstock zückte, woraufhin sein Gegenüber ein Messer zur Hand nahm.

Beide sollen verletzt worden sein. Der mit dem Messer bewaffnete Mann ist augenblicklich flüchtig, der zweite wurde mit Schnitt- und Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr besteht für den 33-Jährigen laut einem Sprecher der Bundespolizei nicht. Die Bundespolizei befragt derzeit Zeugen und wertet Videoaufnahmen aus, um den Tathergang zu rekonstruieren, es wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Während der Einsatz lief, hielten die S-Bahnen nicht am Bahnhof Hammerbrook.

Gegen 22 Uhr meldete die S-Bahn, dass die Haltestelle ab sofort wieder bedient würde.