Hamburger Hafen

50 historische Schiffe bei erster Elbfest-Parade

Das Augenmerk beim Elbfest liegt nicht auf den dicken Pötten, sondern auf historischen Schiffen wie diesem Traditionssegler

Das Augenmerk beim Elbfest liegt nicht auf den dicken Pötten, sondern auf historischen Schiffen wie diesem Traditionssegler

Foto: imago

Am Wochenende startet das bunte Kultur- und Mitmachprogramm der neuen maritimen Großveranstaltung an der Elbe.

Hamburg. Elbfest – so heißt die dritte maritime Großveranstaltung, die neben Hafengeburtstag und Cruise Days jetzt am Wochenende (17. und 18. September) erstmalig in Hamburg gefeiert wird. Im Mittelpunkt steht dabei die große Flotte historischer Schiffe, die hier in der Region Hamburg beheimatet ist und von rund 3000 ehrenamtlichen Crewmitgliedern am Leben erhalten wird. Am Montag stellten die Verantwortlichen dazu das Programm vor. „Wir wollen den Hamburgern und den Besuchern der Stadt unser maritimes Erbe näher bringen“, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch, dessen Behörde das Elbfest unterstützt. Ziel sei es, so Horch, Interesse für die Schiffe zu wecken und Nachwuchs für die ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen.

So sind beispielsweise etliche Mitmach-Aktionen rund um die Themen Schifffahrt und Hafen geplant. An beiden Tagen können Kinder beispielsweise im Hafenmuseum das „kleine Hafenpatent“ erwerben und Fertigkeiten früherer Hafenberufe wie etwa Seilmacher oder Schiffbauer kennenlernen. Aber auch viele Kulturprogrammpunkte wird es geben: Theater, Musik, großformatige Lichtprojektionen mit historischen Hafenbildern auf Kaimauern oder Stadtführungen zur Entwicklung von Hafen und HafenCity rund um den Sandtorhafen, der in diesem Jahr 150 Jahre alt wird.

Höhepunkt des Elbfests ist die Schiffsparade

Das Hafenbecken war einst das erste moderne Hafenbecken der Stadt, später entstanden dort die ersten Gebäude der HafenCity. Das Elbfest wird sich dabei auf zwei Orte beschränken: Den Traditionsschiffhafen in der HafenCity im früheren Sandtorhafen und auf das Hafenmuseum gegenüber auf dem Kleinen Grasbrook. Zwischen beiden wird ein Barkassen-Pendeldienst eingerichtet.

Höhepunkt des Fests ist eine Parade der rund 50 Hamburger Traditionsschiffe: Die Windjammer, Kutter oder Dampfbarkassen werden sich am Sonnabend gegen 15 Uhr vor dem Hafenmuseum aufstellen und dann bis Blankenese und schließlich zurück in die HafenCity fahren, wo sie gegen 18 Uhr festmachen werden. Dort gibt es dann die Gelegenheit, alle Fahrzeuge zu besichtigen und mit den Crews zu sprechen. „Schippern. Schnacken. Schlendern“ – so lautet dann auch das Motto.

Alle Informationen: www.elbfest.hamburg