Ideenwettbewerb

Hochsitze und Obstgärten für Hamburgs längsten Park

Visualisierung des neuen Grünzugs

Visualisierung des neuen Grünzugs

Foto: Visualisierung: Breimann & Bruun, Hamburg/ Luftbild: Matthias Friedel

Mehr als 100 Vorschläge für die Horner Geest sind bereits eingegangen. Im Oktober sollen die besten Projekte ausgewählt werden.

Hamburg.  Gemeinschaftsgärten, Obstbäume, Entspannungsinseln oder auch ein Hochsitz: für Hamburgs längsten Park, die Horner Geest, die auf einer Länge von neun Kilometern im Osten der Stadt verwirklicht werden soll, sind seit Beginn des Ideenwettbewerbs bereits mehr als 100 Vorschläge eingereicht worden. Das teilte die Umweltbehörde am Montag mit. Am kommenden Sonnabend findet außerdem ab 12 Uhr die zweite große Ideenwerkstatt am Bürgerhaus „Horner Freiheit“ statt, bei der Bürger weitere Projektvorschläge persönlich einreichen können.

Wie berichtet entsteht eine neue grüne Landschaftsachse von der Innenstadt in Richtung Osten. Für rund fünf Millionen Euro will der Senat zusammen mit dem Bezirksamt Mitte eine durchgängige Grünstrecke von der Innenstadt bis zum Öjendorfer See entwickeln lassen. Die „Landschaftsachse Horner Geest“ soll bis Ende 2019 eingerichtet werden und sich dann über fünf Stadtteile – nämlich St. Georg, Borgfelde, Hamm, Horn und Billstedt – erstrecken.

Einsendeschluss ist der 21. August

Wie genau diese Grünachse dann aussehen wird, darüber sollen die Anwohner mitbestimmen. Der rot-grüne Senat hat beschlossen, eine Million Euro für Projekte von Bürgern zur Verfügung zu stellen. Dabei könne es sich sowohl um Sportangebote oder Ruheoasen, aber auch um Bühnen und andere Projektideen handeln. Welche Voraussetzungen die Projekte erfüllen sollen, kann auf deinegeest.hamburg nachgelesen werden.

Bis zum 21. August werden derzeit weitere Ideen gesammelt. Voraussichtlich im Oktober werden dann bis 25 Projekte ausgewählt, die von den Bürgern mit der Unterstützung von Experten und Landschaftsarchitekten in verschiedenen Werkstätten zu realisierbaren Projekten weiter entwickelt werden sollen. Kein Projekt soll dabei teurer als 200.000 Euro sein.