Großer Burstah

Baustelle in der Innenstadt vom Amt stillgelegt

Das Amt für Bauarbeiterschutz fürchtete, dass beim Abriss eines Hauses eine Giebelwand einstürzen und Schaden anrichten könnte.

Hamburg.  Große Aufregung wegen des Abbruchs eines Hauses mitten in der City. Am Mittwoch wurde das Amt für Bauarbeiterschutz auf eine Baustelle am Großen Burstah 19 gerufen. Eine mehrstöckige Immobilie wird dort derzeit abgerissen. Die Behörde fürchtete, dass während der Arbeiten eine noch nicht abgetragene Giebelwand einstürzen könnte, nach hinten fallen und so einen Schaden auf einer dahinter liegenden Baustelle verursachen könnte.

Inzwischen hat sich die Lage entspannt

Zudem bemängelten die Prüfer, dass auf dem jetzt nur noch dreistöckigen Haus zu viel Bauschutt liege. Das sei gefährlich, der Schutt müsse weggeräumt werden. Gerügt wurde zudem von Anwohnern, dass nicht jeder Bauarbeiter zu seiner eigenen Sicherheit einen Schutzhelm getragen hat. Die Baustelle wurde daraufhin von der Behörde geschlossen.

Inzwischen hat sich die Lage wieder entspannt. Ein von dem Amt herbeigeholter Prüfingenieur bescheinigte, dass die Giebelwand tatsächlich stabil stehe und keinen Schaden während des Abtragens der Steine verursachen könne. Die Arbeiten der Baufirma Ehlert Söhne konnten bereits am Donnerstagnachmittag wieder aufgenommen werden. Das Unternehmen hofft, mit dem Abriss der Immobilie schnell voranzukommen.