Rotlichtkontrolle

Hamburger Polizei erwischt 29 Ampelsünder in sechs Stunden

Drogen am Steuer, Handy am Ohr, bei Rot über die Ampel: Bei einer Verkehrskontrolle in der Neustadt gab es diverse Verstöße.

Hamburg. Die Zahlen sind erschreckend: Fast alle zwölf Minuten missachtete ein Fahrer die rote Ampel. Das ist nur ein Ergebnis der Rotlicht-und Motorradkontrolle der Polizei, die am Mittwoch von 7 bis 13 Uhr am Neuen Jungfernstieg/Ecke Kennedybrücke insgesamt 59 Kraftfahrzeuge und 61 Personen an der stationär eingerichteten Kontrollstelle anhielten und überprüften.

Die Bilanz: 29 Auto- und Motorradfahrer ignorierten die rote Ampel. Davon zeigte die Lichtanlage bei vier Autofahrern bereits über eine Sekunde Rotlicht. Die Fahrer müssen mit einem Bußgeld von 200 Euro, einem Eintrag von einem Punkt im Fahreignungsregister und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

18 Autofahrer telefonierten während der Fahrt

Bei einem 26-Jährigen bestand der Verdacht, dass er unter Einfluss von Drogen hinterm Steuer seines Autos saß. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem war ein 21-jähriger Mann mit einem Auto unterwegs, obwohl er keinen Führerschein besitzt.

In den sechs Stunden erwischten die Beamten 18 Autofahrer, die während der Fahrt mit ihrem Handy telefonierten und sieben Personen waren nicht angeschnallt. Die Polizei kündigte an, dass sie auch weiterhin regelmäßig Verkehrskontrollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchführen werde.