Billstedt

Rentner soll Jungen aus Schwimmbad missbraucht haben

Der 70-Jährige soll sich an zwei 10- und 13-jährige Jungen vergangen und von dem älteren kinderpornografische Aufnahmen gemacht haben.

Hamburg.  Am Freitag kommender Woche startet am Amtsgericht St. Georg der Prozess gegen einen 70-Jährigen wegen des Verdachts auf sexuellen Kindesmissbrauch und Herstellung von Kinderpornografie. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Hamburg am Donnerstag mit.

Dem Mann wird vorgeworfen, im Juni 2015 einen Zehnjährigen in seine Wohnung in Billstedt gelockt und sexuell missbraucht zu haben. Zudem soll sich der Angeklagte an sechs Tagen im August wiederholt an einem 13-Jährigen vergangen haben. Der 70-Jährige soll dem Jungen dafür jeweils zehn Euro übergeben haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann zudem vor, den Jungen in sexuellen Posen mit der Absicht fotografiert zu haben, die Aufnahmen anschließend zu verkaufen. Beide Jungen hatte der Angeklagte offenbar im Billstedter Schwimmbad kennengelernt von dort mit in seine Wohnung genommen.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung hatten die Ermittler laut Staatsanwaltschaft zudem Datenträger gefunden, auf denen weitere Kinder- und jugendpornografische Fotos gespeichert worden sein sollen.