Altstadt

Hochtief verkauft altes Spiegel-Gebäude an Berenberg-Tochter

In das 13-geschossige Gebäude zieht ab 2016 eine Kanzlei ein. Zuvor soll es noch saniert werden. Hochtief hat angekündigt, weitere Immobilien der sogenannten „Hamburg Heights“ instandzusetzen.

Hamburg. Das ehemalige Spiegel-Hochhaus an der Willy-Brandt-Straße wechselt den Eigentümer. Wie Hochtief mitteilt, hat das Unternehmen das „Height 1“, ein Gebäude des sogenannten “Hamburg Heights“-Komplexes auf der Spiegelinsel, an eine Berenberg-Tochter verkauft. Über den Kaufpreis schweigt sich das Unternehmen allerdings aus.

In das 1969 erbaute Hochhaus zieht die Kanzlei MDS MÖHRLE/HAPP LUTHER ein. Die Mietfläche umfasst knapp 7.100 Quadratmeter und soll ab 2016 genutzt werden. Zuvor jedoch wird das Gebäude saniert. Anschließend wird das benachbarte IBM-Gebäude instandgesetzt.

Hochtief plant auf dem Areal zwischen Dovenfleet und Willy-Brandt-Straße ein eigenes Quartier für digitale Start-ups mit Campus-Charakter. Um deren modernen Ansprüchen an technische Ausstattung und Design zu genügen, sollen beide Gebäude entkernt werden. Es sollen aber, so Projektentwickler Robert Bambach von Hochtief, auch alte Elemente des geschichtsträchtigen Hauses verarbeitet werden. „Das wird die Kunst der Innenarchitekten sein, das Alte und das Neue zu verbinden.“