Rissen

Bezirkspolitiker wollen Zentrum vor Aldi-Plänen schützen

So soll der geplante Aldimarkt mit Wohnungen einmal aussehen

So soll der geplante Aldimarkt mit Wohnungen einmal aussehen

Foto: Rüdiger Nickel/Ralph Schenkenberger

Die FDP hatte den Antrag gestellt, von einer Änderungen des Bebauungsplans abzurücken. Negativer Einfluss auf das Geschäftszentrum?

Hamburg. Der Auftrag ist schwierig aber klar: Die Bezirksversammlung – voraussichtlich vertreten durch Henrik Strate als Vorsitzender des Planungsausschusses – soll in Verhandlungen mit Aldi treten und das vom Discounter an der Rissener Landstraße geplante Bauprojekt abwenden.

Das beschloss eine politische Mehrheit gegen die Stimmen von CDU und Grünen kürzlich. Die FDP hatte zuvor den Antrag gestellt, von einer Änderungen des Bebauungsplans abzurücken. Anlass war die neue Einschätzung im Gutachterstreit zwischen Aldi und Mitbewerber Rewe. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass die geplante neue Filiale mit rund 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche sowie Wohnungen außerhalb des Ortskerns einen negativen Einfluss auf das Rissener Geschäftszentrum haben könnte.