Hamburg

Letzter Schliff am Deckel: A7 wird an zehn Nächten gesperrt

Vor dem Schnelsener Lärmschutztunnel ist in den kommenden Tagen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen (Archivbild).

Vor dem Schnelsener Lärmschutztunnel ist in den kommenden Tagen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen (Archivbild).

Foto: Frank Molter / dpa

Die Arbeiten am Lärmschutztunnel beginnen bereits an diesem Montag. Zunächst ist der Verkehr in Richtung Norden betroffen.

Hamburg. Wegen Arbeiten zur Fertigstellung des Lärmschutztunnels bei Hamburg-Schnelsen wird die A7 in den kommenden Nächten insgesamt zehnmal gesperrt. Wie das Baukonsortium Via Solutions Nord mitteilte, wird die Fahrbahn in Richtung Norden (Kiel/Flensburg) von diesem Montag an bis Sonnabend jeweils von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr nicht befahrbar sein. Autofahrer müssen zwischen den Anschlussstellen Eidelstedt und Schnelsen-Nord eine Umleitung fahren.

In der Woche darauf folgen vier nächtliche Sperrungen der Fahrbahn in Richtung Süden (Hannover). Eine Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen kündigte Via Solutions Nord für die Nacht von Freitag, 17. Januar auf den 18. Januar an. Danach soll der Lärmschutztunnel in beiden Richtungen jeweils dreistreifig befahrbar sein.

A-7-Deckel: Unfallsystem wird getestet

In den Nächten davor muss das Baukonsortium Systeme testen, die bei einem Unfall in einer Tunnelröhre automatisch den Verkehr in die andere Röhre umleiten können.

Beide Röhren des 550 Meter langen Lärmschutzdeckels sind seit knapp einem Monat in Betrieb, allerdings stehen bislang nur zwei der drei Fahrspuren je Richtung zur Verfügung.