Eimsbüttel

Nach brutalem Überfall am Schlump: Polizei fasst drei Männer

Ein 28-Jähriger war am U-Bahnhof Schlump ausgeraubt und lebensgefährlich verletzt worden

Ein 28-Jähriger war am U-Bahnhof Schlump ausgeraubt und lebensgefährlich verletzt worden

Foto: picture alliance

Ein 28-Jähriger war Ende Juli in Eimsbüttel von mehreren Tätern lebensgefährlich verletzt worden. Jetzt sitzen vier Männer in U-Haft.

Hamburg. Nach einem brutalen Raubüberfall nahe dem U-Bahnhof Schlump mit einem Schwerverletzten sitzen nun insgesamt vier junge Männer in Untersuchungshaft. Nachdem die Polizei einen Tag nach der Tat Ende Juli bereits einen tatverdächtigen 23-Jährigen festnehmen konnte, hat die Mordkommission jetzt auch drei weitere mutmaßliche Täter ermitteln können, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte.

Demnach sollen die 15, 17 und 21 Jahre alten Hamburger gemeinsam mit dem 23-Jährigen in der Nacht zum 24. Juli einen 28 Jahre alten Mann an der einige Kilometer vom Schlump entfernten Odenwaldstraße attackiert und lebensgefährlich verletzt haben. Danach sollen sie sein Handy geraubt haben und geflüchtet sein. Das Opfer erlitt durch Schläge und Tritte gegen den Kopf Hirnblutungen und konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden.

Mithilfe des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) nahm die Polizei die drei Männer am Dienstag in Eimsbüttel fest. Sie machten zunächst keine Aussagen und kamen in das Untersuchungshaftgefängnis.