Feuerwehr Hamburg

Gasleitung angebohrt – Explosionsgefahr in Schule

Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg drangen unter Atemschutz in das Schulgebäude vor, um die defekte Gasleitung abzuschiebern.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg drangen unter Atemschutz in das Schulgebäude vor, um die defekte Gasleitung abzuschiebern.

Foto: Christoph Leimig

Heikler Einsatz für die Feuerwehr Hamburg: In der Grundschule Curslack-Neuengamme trat am Freitagnachmittag Gas aus.

Hamburg. Explosionsgefahr an einer Hamburger Schule: Austretendes Gas hat am Freitagnachmittag in den Vier- und Marschlanden für einen Großeinsatz der Feuerwehr Hamburg gesorgt.

Nach Angaben des Lagezentrums hatte der Hausmeister der Grundschule Curslack-Neuengamme um kurz nach 17 Uhr die Rettungskräfte alarmiert. Offenbar war bei Bauarbeiten in der Wohnung des Hausmeisters eine Gasleitung angebohrt worden.

Gasalarm an Schule in Hamburg-Curslack – Explosionsgefahr

Die Feuerwehr evakuierte umgehend die Schule und den Sportplatz am Gramkowweg in Curslack. Glücklicherweise hielten sich zu dem Zeitpunkt keine Kinder mehr dort auf.

Erste Messungen ergaben, dass tatsächlich Gas ausgetreten war und somit Explosionsgefahr bestand. Die Feuerwehrleute begaben sich unter Atemschutz in das Gebäude und konnten die beschädigte Gasleitung schnell abschiebern, wie es hieß. Dabei wurde auch der Boden aufgestemmt.

Schließlich wurde die Einsatzstelle belüftet und an den Gasversorger übergeben. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

( leo )