Ochsenwerder

CDU fordert barrierefreien Einstieg in Hohendeicher See

Politik und Verwaltung haben den Hohendeicher See im Blick, und viele Maßnahmen zur Verbesserung sind angedacht.

Politik und Verwaltung haben den Hohendeicher See im Blick, und viele Maßnahmen zur Verbesserung sind angedacht.

Foto: Lena Diekmann / BGZ/Diekmann

Badestellen gibt es am Hohendeicher See in Ochsenwerder einige, aber nicht eine für Menschen mit Behinderungen. Das soll sich ändern.

Ochsenwerder. Politik und Verwaltung haben den Hohendeicher See im Blick. Die Umweltbehörde ließ ein Gutachten erstellen, um die Veränderung der Uferstruktur, die Entwicklung der Wasserqualität und diverse Nutzungsmöglichkeiten zu untersuchen und Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erarbeiten.

In der Sitzung des Regionalausschusses im August wurde auf Initiative der CDU ein Pflege- und Entwicklungsplan vorgestellt (wir berichteten). Den Christdemokraten um Erika Garbers gehen die geplanten Maßnahmen nicht weit genug. Sie versendeten ein Positionspapier an die Verwaltung im Bergedorfer Rathaus – und aktualisierten das Schreiben nun nach einer Ortsbegehung.

Auch mehr Toiletten, weitere Fahrradständer und Slipanlagen sind im Gespräch

„Im Rahmen des Ortstermins und der Begehung um den Hohendeicher See hat die Begegnung mit einer Rollstuhlfahrerin uns auf ein Thema aufmerksam gemacht, das bisher in die allgemeinen Betrachtungen nicht miteingeflossen ist. Am gesamten See befindet sich keine geeignete Badestelle für Menschen mit Behinderung“, teilt CDU-Fraktionsgeschäftsführer Kai-Uwe Inselmann mit.

Deshalb fordert die CDU-Bezirksfraktion nicht nur den Freischnitt von Büschen und Schilfwiesen, „besonders an den Badestellen West und Süd, um diese im Frühjahr zu erweitern“, den „Freischnitt von angedachten kleineren Badestellen“, Baumpflege, eine häufigere Müllentsorgung, mehr Toiletten, weitere Fahrradständer und ausreichend Slipanlagen für Rettungsboote, sondern auch eine behindertengerechte, barrierefreie Badestelle.

„Denkbar wäre ein geeigneter Steg, nach Möglichkeit in der Nähe eines Parkplatzes“, heißt es in dem aktualisierten Positionspapier. Und: „Bei der Planung und Einrichtung sollten unbedingt Betroffene miteinbezogen werden.“

( hy )