Kirchwerder

Richtfest für neue Betriebshalle der Friedhofsgärtnerei

Zimmerermeister Konstantin Bellack (r.) und sein Kollege Marco Prang beim Richtspruch.

Zimmerermeister Konstantin Bellack (r.) und sein Kollege Marco Prang beim Richtspruch.

Foto: Thomas Heyen

Die Planungen wurden bereits vor fünf Jahren angeschoben, doch es gab Schwierigkeiten. Das Projekt kostet rund 350.000 Euro.

Kirchwerder. Die Planung reicht fünf Jahre zurück, wurde noch vom alten Kirchengemeinderat angeschoben: Nun kommt der Bau der neuen Betriebshalle für die Fahrzeuge der Friedhofsgärtnerei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Kirchwerder gut voran. Der Rohbau steht, am Freitag wurde Richtfest des 350.000-Euro-Projekts gefeiert.

Die fast quadratische, 200 Quadratmeter große Halle mit gemauerten, holzverkleideten Seitenwänden und Spitzdach entsteht neben dem Parkplatz in Verlängerung vom Kirchenbüro. Wenn sie steht, soll in Richtung Fersenweg ein weiteres Gebäude entstehen. Darin sollen Sozialräume für die sieben Friedhofsmitarbeiter, sanitäre Anlagen und ein Büro Platz finden.

Die Mitarbeiter des Friedhofs brauchen mehr Platz

Nun steht aber erst einmal der Innenausbau der Betriebshalle an. Bauingenieur Andreas Kramer, zuständig für die Objektüberwachung, fürchtet, dass es bei der Lieferung der Fenster, Türen und des Hallentores aufgrund der Pandemie zu Verzögerungen kommen könnte. Er geht davon aus, dass der Bau im Dezember beendet werden kann. In den kommenden zwei, drei Wochen soll auch die Fassade aus Holz angebracht werden.

„Gott schütze dieses Haus vor Feuer, denn es war sehr teuer“, reimte Pastor Nils Kiesbye. Hans-Hermann Mauer, Vorsitzender des Kirchengemeinderats, erinnerte an die lange Planungszeit für das Friedhofsprojekt. Eigentlich sollte die neue Betriebshalle laut Mauer längsseits in Richtung Kirche statt, wie nun genehmigt, näher am Fersenweg stehen. Für die ursprünglich geplante Variante habe aber das Denkmalschutzamt die Genehmigung verweigert. Finanziert werde die Halle vor allem aus Rücklagen der Friedhofsgärtnerei, sagte er. Kirchensteuer werde nicht verwendet.

( hy )