Elbe-Triathlon

Ein „teuflischer“ Triathlon startet am Wochenende

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Lena Diekmann
Wenn am Sonntag der Startschuss zum Elbe-Triathlon fällt, geht es für die Athleten als erstes in die Dove-Elbe.

Wenn am Sonntag der Startschuss zum Elbe-Triathlon fällt, geht es für die Athleten als erstes in die Dove-Elbe.

Foto: Triabolos

666 Starter stürzen sich am Sonntag in die Dove-Elbe. Autofahrer in Hamburg müssen sich auf zahlreiche Sperrungen einstellen.

Hamburg. „Das wird ein teuflisch gutes Jahr“, ist Ladina Wehrmann überzeugt. Denn für den Elbe-Triathlon, zu dem am Sonntag, 12. September, der Startschuss an der Dove-Elbe fällt, haben sich genau 666 Teilnehmer angemeldet. Und das passt perfekt zu den „Triabolos“ als ausrichtendem Verein, schließlich trägt der mit 800 Mitgliedern größte Triathlon-Verein Deutschlands in Anlehnung an seinen Namen auch kleine Teufelshörner im Logo.

666 Athleten bedeutet allerdings auch, dass bei der nun neunten Auflage des Elbe-Triathlons nur etwa ein Drittel der Teilnehmer von 2019 an den Start gehen kann. Doch es ist eindeutig die Vorfreude die überwiegt, dass nach der coronabedingten Pause im Vorjahr nun wieder ein Wettkampf in und an der Dove-Elbe möglich ist, betont Ladina Wehrmann von den Hamburger „Triabolos“ mit Vereinssitz in Stellingen.

666 Starter bei Elbe-Triathlon am 12. September in Hamburg

Gemeldet sind Starter aus zehn verschiedene Nationen, darunter sechs Franzosen, drei Spanier und sowie ein Lette, ein Thailänder oder ein Venezolaner. Mehr als die Hälfte der Starter wohnt in Hamburg. Aber Schenefeld stellt mit acht Startern und Starterinnen gleich die zweitgrößte Gruppe im Feld. Der Wohnort des Athleten, der am weitesten entfernt liegt, ist Allensbach am Bodensee.

Die Athleten teilen sich auf auf die Sprintdistanz mit 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen sowie auf die olympische Distanz, wobei 1,5 Kilometer im Wasser, 40 Kilometer auf dem Rad sowie zehn Kilometer zu Fuß zurückgelegt werden. Auf die Team-Staffel wird in diesem Jahr verzichtet.

Freiwillige Helfer können sich noch bei den „Triabolos“ anmelden

Als Erstes werden die Sportler das Schwimmen absolvieren. Der Start der ersten Gruppe erfolgt um 8.15 Uhr, die letzte Gruppe geht um 12.25 Uhr ins Wasser. Der Kurs führt mit Start und Ziel auf Höhe des Allermöher Regattazentrums ein Stück über die Regattastrecke. Dafür wird im Bereich zwischen der Regattabrücke und der Tatenberger Bucht der Schifffahrtsweg zwischen 7.30 und 16.45 Uhr zeitweise gesperrt: von 8 bis 10.15 Uhr sowie 10.45 bis 12.45 Uhr. Von 10.15 bis 10.45 Uhr sowie ab 13 Uhr wird der Bereich für die öffentliche Schifffahrt freigegeben. Die Durchfahrtszeiten können etwa um zehn Minuten variieren. Die Berufsschifffahrt wird mit Kleinbooten an der Schwimmstrecke vorbeigeführt.

Dritte Disziplin: Gelaufen wird im Eichbaumpark

Nach dem Schwimmen geht es für die Athleten aufs Rad: Der etwa zehn Kilometer lange Rundkurs beginnt am Allermöher Deich auf Höhe des Regattazentrums. Dort ist auch der Wendepunkt, da für die Sprintdistanz der Kurs zweimal und für den die olympische Distanz viermal durchfahren wird. Die Strecke führt den Allermöher Deich entlang, über die Reitbrooker Mühlenbrücke und den Vorderdeich zur Kirchenbrücke, über die es zurück auf den Allermöher Deich geht. Der Streckenverlauf erfordert zwischen 8 und 17 Uhr die Vollsperrung der Straßen: Betroffen sind der Allermöher Deich auf gesamter Länge zwischen der Anschlussstelle Allermöhe der A 25 und Reitbrooker Mühlenbrücke, der Vorderdeich zwischen Kirchenbrücke und Reitbrooker Mühlenbrücke sowie die beiden Brücken. Für notwendige Anliegerverkehre findet eine individuelle Lösung vor Ort statt, kündigt die Polizei an.

Gelaufen wird im Eichbaumpark: Start ist am Regattazentrum, von wo aus die Strecke zwischen Eichbaumsee und Dove-Elbe entlang und ein Stück um das Westufer des Sees zum Wendepunkt führt.

Helfer und Athleten benötigen einen 3G-Nachweis

Zuschauer können den Wettkampf unter Beachtung der geltenden Abstandsregeln verfolgen. In der Wechselzone am Allermöher Regattazentrum, wo Start und Ziel untergebracht sind, sind allerdings in diesem Jahr keine Zuschauer erlaubt. Statt wie sonst üblich mit 150 Helfern wollen die Organisatoren den Wettkampf in diesem Jahr mit 80 Helfern stemmen, die ebenso wie die Athleten einen 3G-Nachweis erbringen müssen.

Wer Lust hat, bei dem Wettkampf als Helfer dabei zu sein, sendet eine E-Mail an elbetriathlon-helfer@triabolos.de.