Kirchwerder

Gärtnerei Wilfried Harden hat ihren Hofladen erweitert

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Sabrina Meyer-Ehlers von der Gärtnerei Wilfried Harden in Kirchwerder mit Frühlingsblumen und Osterdeko vor dem Hofladen.

Sabrina Meyer-Ehlers von der Gärtnerei Wilfried Harden in Kirchwerder mit Frühlingsblumen und Osterdeko vor dem Hofladen.

Foto: Thomas Heyen

Eier sammeln, Blumen kaufen und vieles mehr: Kunden können dort in dem Familienbetrieb direkt einkaufen.

Kirchwerder. Die Blumengeschäfte bleiben offen, obwohl der Lockdown verschärft wurde. Auch der Verkauf in den Hofläden gestaltet sich dadurch einfacher. Präsentierte die Gärtnerei Wilfried Harden in Kirchwerder ihre Frühlingsblüher wochenlang hinter dem Hoftor und mussten die Kunden für eine Bestellung anrufen oder ins Internet gehen, ist nun der eigentliche Hofladen, ein offener Carport neben der Auffahrt, wieder mit einem Blumenmeer geschmückt. Und: Der Familienbetrieb am Kirchwerder Elbdeich 256 hat den Verkaufsbereich erweitert.

Statt auf rund 40 Quadratmetern präsentiert Sabrina Meyer-Ehlers nun Frühlingsblüher, Osterdekorationen und vieles mehr auf knapp 60 Quadratmetern. „Eine Holzwand wurde rausgenommen und neue aus Holz und durchsichtigem Kunststoff, der viel Licht auch für die Blumen reinlässt, montiert“, sagt die für den Hofladen zuständige Lebensgefährtin von Juniorchef Andre Harden. In dem neuen Bereich wird vor allem Baumschulware ausgestellt, die die Gärtnerei vom Blumengroßmarkt bezieht, etwa Hortensien und andere Sträucher, kleine Kirschbäume und Büsche.

Frische Eier von Hühnern und Wachteln

Einige Meter weiter, im alten Hofladenbereich, finden sich neben Frühlingsblumen in allen Farben viele weitere Artikel. Das Angebot umfasst unter anderem Pflanzendünger, Bio-Erde und Substrat, aber auch selbst gemachte Marmeladen und viele Varianten oder Naturkosmetik. „Ende März starten wir mit dem Verkauf von Gemüse- und Obstpflanzen, etwa Erdbeeren, Himbeeren, Melonen, Tomaten und Gurken.“ Rund 60 verschiedene Kräutersorten runden das grüne Angebot ab.

Besonders stolz ist Sabrina Meyer-Ehlers auf die frischen Eier, die von Hühnern und Wachteln gelegt werden. Einige Wachteln sind in ihren Stallungen aus nächster Nähe zu sehen. „Bei gutem Wetter kommen sie in eine Voliere neben dem Hofladen, daneben stellen wir einen Auslauf für die Hasen auf.“ So sollen sich auch Kinder auf dem Gärtnereigelände vergnügen können. Für sie gibt es sogar einen kleinen Spielplatz. „Die Kinder können auch Eier sammeln und Plüschwachtel ,Frida’ und Plüschhuhn ,Bertha’ kennenlernen.“

Regionale Produkte werden immer beliebter

Regionale Produkte seien immer beliebter, der Hofladen sei von Jahr zu Jahr gefragter, berichtet Sabrina Meyer-Ehlers, „in Zeiten von Corona besonders“. Deshalb werde der Direktverkauf, der in die vierte Saison gestartet ist, erweitert. „Der Verbraucher möchte wissen, wo die Ware herkommt.“

Der Betrieb informiert darüber auch im weltweiten Netz: wilfried-harden.de. Hauptstandbein des Familienbetriebs ist allerdings der Blumengroßmarkt, für den die Gärtner Zierpflanzen und Stauden produzieren. „Dort haben wir einen großen Stand und viele Stammkunden“, sagt Sabrina Meyer-Ehlers. Als Großhändler kauft die Gärtnerei teilweise Blumenzwiebeln sowie Gemüse- und Staudenpflanzen für den Weiterverkauf zu – „aus den Vier- und Marschlanden“, betont Sabrina Meyer-Ehlers.

Der Hofladen ist montags bis sonnabends, 10 bis 18 Uhr, und sonntags, 11 bis 16 Uhr, geöffnet.

( hy )