Hamburg. Ort der Verbundenheit: Angehörige früherer KZ-Häftlinge können den neuen Erinnerungsort mit Plakaten gestalten. Denkmal soll wachsen.

Sie habe sich mit ihrer Wut und Trauer sehr lange alleingelassen gefühlt, berichtete am Freitag Uta Kühl unter Tränen. Die Tochter von Hermann Kühl, der verschiedene Konzentrationslager als politischer Häftling überlebte, ist Mitinitiatorin des Projekt „Ort der Verbundenheit“. Fünf Jahre nach Beginn der Planung dieses Gedenkortes wurde eben dieser auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme feierlich eingeweiht.