Kirchwerder

Drei Autos brennen in Zollenspieker aus: Brandstiftung?

Feuerwehrleute löschen in der Nacht auf dem Zollenspieker Hauptdeich drei in Höhe Hausnummer 138 abgestellte Fahrzeuge.

Feuerwehrleute löschen in der Nacht auf dem Zollenspieker Hauptdeich drei in Höhe Hausnummer 138 abgestellte Fahrzeuge.

Foto: Christoph Leimig

Die Wagen waren am Straßenrand geparkt. Anwohner alarmierten die Feuerwehr, da sie Knallgeräusche gehört hatten.

Hamburg. Drei auf dem Zollenspieker Hauptdeich geparkte Auto sind in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag ausgebrannt. Als die gegen 23.35 Uhr von Anwohnern alarmierten Retter eintrafen, schlugen bereits hohe Flammen aus den direkt hintereinander abgestellten Fahrzeugen, einem VW Tiguan, einem Opel Meriva und einem Volvo V90 .

Die Feuerwehrleute löschten mit Wasser und auch Schaum, da Kraftstoff auslief und sich entzündete. Mehrere Gullys wurden abgedeckt, damit das Gemisch aus Kraftstoff, Schaum und Löschwasser nicht reinlaufen konnte. Insgesamt setzten die Wehren drei Löschrohre ein. Um die Flammen besser bekämpfen zu können, wurden die Motorhauben aufgebrochen. Mit einer Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte später weitere Brandnester.

Drei Autos brennen in Bergedorf: Alle Fahrzeuge sind Totalschaden

Die Polizei fahndete in der Umgebung nach verdächtigen Personen. Sie überprüfte eine Gruppe Jugendlicher, die in der Nähe mit Feuerwerkskörpern hantiert haben sollen. Die jungen Menschen konnten aber nach der Feststellung ihrer Personalien wieder gehen. Sie wurden nicht als Tatverdächtige eingestuft, berichtete am Sonntag Polizeisprecher Holger Vehren. Die Polizei wollte sich auch nicht auf Brandstiftung festlegen, die Brandursache sei noch unklar.

Alle Fahrzeuge sind Totalschaden. Aus dem VW konnte die Feuerwehr noch Hausschlüssel retten, die die Eigentümerin in dem Fahrzeug liegenlassen hatte.

Im Einsatz auf dem Zollenspieker Hauptdeich in Höhe Haus Nummer 138 waren die Wehren Kirchwerder-Süd, Krauel und Bergedorf sowie der Umweltdienst und mehrere Funkstreifenwagen der Polizei.