Kreuzweg

Hoffnung am Ort des Schreckens

Innehalten, beten und das Gedächtnis an 100 000 Menschen, die im Konzentrationslager Neuengamme und den Außenlagern zwischen 1938 bis 1945 inhaftiert waren, mit der Erinnerung an das Leiden und Sterben Jesu Christi verbinden - das beinhaltet der Kreuzweg, den Christen seit 1983 am Palmsonntag gemeinsam gehen. Die katholische Gemeinde St. Marien lädt für Sonntag, 29. März, wieder dazu ein. Ausgangspunkt ist um 17 Uhr der Eingang zum Appellplatz (Bushaltestelle "Ausstellung"). Der Kreuzweg endet gegen 19 Uhr am Ehrenmal. Am Ort des Schreckens soll Versöhnung und Hoffnung Raum gegeben werden. So werden unter anderem Zeugnisse überlebender Häftlinge gelesen und die Passion Jesu nach dem Markus-Evangelium gehört.

( (ten). )