Oststeinbeker SV

Ostbek Cowboys: Mit zitternden Fingern zur Bronzemedaille

Das Team der Ostbek Cowboys, Dritter der Ü41-DM 2021 in Minden.

Das Team der Ostbek Cowboys, Dritter der Ü41-DM 2021 in Minden.

Foto: Oststeinbeker SV

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt schafften es die Ostbek Cowboys bei der DM in Minden noch aufs Treppchen.

Oststeinbek. Vor 20 Jahren schafften die Volleyballer des Oststeinbeker SV den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Bis heute sind die Ostbek Cowboys eine eingeschworene Gemeinschaft geblieben, die sich regelmäßig neuen sportlichen Herausforderungen stellt. So mischte das Team in der vergangenen Saison in der Herren-Regionalliga mit. Ein beachtliches Niveau für Spieler, die es dort mit Gegnern zu tun hatten, die 20 und mehr Jahre jünger waren.

Dramatisches Halbfinale knapp verloren

Eine weitere Herausforderung sind die Deutschen Senioren-Meisterschaften, bei denen die Ostbek Cowboys schon häufiger teilnahmen. Ein dritter Platz 2012 in Ulm war bislang das beste Ergebnis. Und Bronze wurde es auch dieses Mal wieder, als die Oststeinbeker bei den Titelkämpfen in Minden demonstrierten, dass sie nichts verlernt haben. Dabei hatte es anfangs gar nicht nach Edelmetall ausgesehen. Die ersten beiden Partien gingen jeweils 0:2 verloren. Doch dann steigerten sich die Cowboys und marschierten durch bis ins Halbfinale, wo sie Stuttgart denkbar knapp um zwei Punkte unterlagen. Am Ende sicherten sie sich Bronze.

Hinterher schaute Fridolin Lippens, der 15 Sätze durchgespielt hatte, auf seine zitternden Finger und dann auf seine Teamkollegen: „Irre, oder? Da geht nichts mehr!“OSV: Jan Schneider, Jörn Schneider, Fridolin Lippens, Lars Loßin, Hauke Saß, Jan Buhrmester, Aimo Heilmann, Martin Kauffeldt, Martin Hofmann, Rüdiger Barth, Tobias Beiersdorf, Axel Martens, Arne Kämpfer.

( vg )

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