Bezirksliga Hamburg

TSV Glinde schlägt den Tabellenführer FSV Geesthacht

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Bezirksliga Hamburg: TSV Glinde siegt gegen Tabellenführer FSV Geesthacht (Symbolfoto).

Bezirksliga Hamburg: TSV Glinde siegt gegen Tabellenführer FSV Geesthacht (Symbolfoto).

Foto: dpa

Bezirksliga kompakt: Traumtor in Bergedorf, SV Börnsen nur mit 12 Spielern am Zollenspieker, SC Wentorf mit starker ersten Hälfte.

STAFFEL 2
TSV Glinde – FSV Geesthacht 3:0 (1:0). In einer auf mäßigem Niveau stehenden Partie brachte Bjarne Gerloff, der am Freitag seinen 23. Geburtstag feierte, die Gastgeber am Sonntag mit einer schönen Einzelaktion in Führung. In der zweiten Hälfte erzielte der eingewechselte Joshua Mülter zunächst das 2:0 selbst (71.) und hob dann wunderschön einen Freistoß auf den Kopf von Alexander Sievers, der zum 3:0-Endstand einnickte (81.).

ASV Bergedorf 85 – Barsbütteler SV 2:2 (0:1). Mit einem wahren Traumtor glänzte „Elstern“-Spieler Thomas Herrmann. Einen Freistoß von der Mittellinie verwandelte er direkt zur 2:1-Führung für die Bergedorfer, nachdem er gesehen hatte, dass Gäste-Keeper Kai Erschens viel zu weit vor seinem Tor stand (70.). Doch ein Treffer in der Nachspielzeit rettete Barsbüttel einen Punkt. „Verdient, sie hatten die größeren Spielanteile“, gab ASV-Trainer Marc Gruber zu. Die Führung der Gäste per Foulelfmeter (44.) hatte Sajad Mohabatzadeh für den ASV ausgeglichen (55.).

SC Vier- und Marschlande – SV Börnsen 4:2 (2:2). Nur mit zwölf Mann waren die Gäste am Zollenspieker angereist. Doch manchmal setzt so etwas ja auch Kräfte frei, und so führte Börnsen nach 18 Minuten durch Maurice Wenk (2.) und Patrik Papke (18.) mit 2:0. „Damit waren wir noch gut bedient“, gab SCVM-Coach Thorsten Beyer zu. „Es hätte gut und gern auch 0:4 stehen können.“ So traf beispielsweise Bennet Ohrt nur die Latte. Stattdessen verkürzte Erik Wegner per Kopf auf 1:2 (37.). „Das war die Wende“, sagte Beyer. Cenk Cizek (43.), Janik Wagner per Strafstoß (69.) und David Toth (90.+2) schossen den SCVM zum Sieg. Börnsen musste mit zehn Mann zu Ende spielen, nachdem Ohrt mit einer Knieverletzung runter musste. „Zum Glück ist es aber kein Kreuzbandriss“, atmete SVB-Coach Mirko Petersen auf.

SC Wentorf – SV Hamwarde 5:2 (4:0). Eine starke erste Hälfte genügte den Gastgebern, um die Partie zu entscheiden. „Das spiegelte viel von dem wider, wie wir uns sehen: als Mannschaft, die konsequent nach vorne spielt“, freute sich Wentorfs Co-Trainer Slavec Rogowski. Durch Tim Spreer (13.), Robert Renner (21., 36.) und Jan Lukas Stegen (23.) schossen die Wentorfer eine 4:0-Pausenführung heraus. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Kay Melsbach (50.), bevor erneut Stegen mit dem 5:1 alles klar machte (67.). Den Schlusspunkt zum 2:5 setzte Dennis Utecht (80.). „Ich musste acht Stammspieler ersetzen“, kannte Hamwardes Coach Maxwell Phelps die Gründe für die klare Niederlage.

ETSV Hamburg – MSV Hamburg abgesagt. Ein Spieler des MSV Hamburg, der von Beruf Altenpfleger ist, hatte unter seinen Patienten einen Coronafall. Die Partie wurde daraufhin abgesetzt.

STAFFEL 5
SCVM II – Harburger SC 3:6 (1:3). Trotz einer frühen 1:0-Führung durch Yannik Gathmann (12.) gingen die Hausherren am Zollenspieker mit 3:6 unter. Ben Meyer erzielte die beiden weiteren SCVM-Treffer (64., 90.+2/Foulelfmeter).

( vg )

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