Basketball

TSG Bergedorf Stargazers feiern ersten Saisonsieg

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TSG-Spieler Aleksandar Postic (Mitte, hier ein Archivbild) sorgte für die Entscheidung.

TSG-Spieler Aleksandar Postic (Mitte, hier ein Archivbild) sorgte für die Entscheidung.

Foto: Hanno Bode / BGZ/Hanno Bode

Mit der Schlusssirene traf Bergedorfs Shooting Guard von der Drei-Punkte-Linie zum 76:73-Sieg bei den Cuxhaven Baskets.

Bergedorf. Es waren noch exakt 2,2 Sekunden in der Auswärtspartie der Basketballer der TSG Bergedorf Stargazers bei den Cuxhaven Baskets zu absolvieren, als Gäste-Coach Björn Fock beim Stand von 73:73 eine Auszeit nahm. Während die 400 Zuschauer in der Rundturnhalle mit Trommeln für viel Lärm sorgten, malte der Trainer einen Spielzug auf seine Taktiktafel. Fock wollte, dass Aleksandar Postic beim folgenden Einwurf einläuft und dann versucht, sofort abzuschließen. Und exakt das tat der Shooting Guard dann auch.

Nach Pass von Lars Fock warf der 20-Jährige den Ball bedrängt von Alberto Artus Lobera aus fast unmöglichem Winkel in den Korb und sorgte so für den 76:73-Sieg der TSG. „So etwas habe ich auch noch nicht erlebt“, sagte Coach Fock nach einem „an Spannung nicht mehr zu überbietendem Spiel“.

Starke Abwehrleistung gab den Ausschlag für den Sieg

Der erste Bergedorfer Saisonsieg in der 1. Regionalliga Nord war ein Produkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung. „Wir sind stärker als letzte Saison. Die Spieler merken, dass wir konkurrenzfähig sind“, sagte der TSG-Trainer. Insbesondere vom Defensivverhalten seines Teams war Fock angetan.

Dank der starken Abwehrarbeit der Stargazers konnten sich die favorisierten Cuxhavener, die mit zwei Siegen in die Saison gestartet waren, zu keinem Zeitpunkt im „Hexenkessel“ (Fock) absetzen. Das erste Viertel entschieden die Gäste mit 20:19 für sich, bevor die Baskets zur Halbzeit 37:34 in Führung gingen.

Stargazers mit guter Quote von der Drei-Punkte-Linie

Ausschlaggebend für den Erfolg der Fock-Schützlinge war am Ende die gute Quote von der Drei-Punkte-Linie (knapp 33 Prozent). „Immer wenn die Gefahr bestand, dass Cuxhaven etwas wegziehen hätte können, waren wir aus der Distanz erfolgreich“, erklärte der Bergedorfer Coach. Dass Postic auch seinen Buzzerbeater (übersetzt: „Sirenenbezwinger“) aus der Ferne ansetzte, war also kein Zufall.

TSG-Punkte: Aleksandar Postic (24), Alonzo Bakija (17), Matej Jelovcic (13), Bahaa Al Deen Allababidi (11), Jonah Wehrmeister (5), Prince Hukporti (4), Lars Fock (2).

( hbo )

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