Olympia-Qualifikation

Schmerzhaftes Aus für Glinderin beim Judo-Masters

Miriam Butkereit vom TSV Glinde kämpft in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm.

Miriam Butkereit vom TSV Glinde kämpft in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm.

Foto: European Judo Union / BGZ

Miriam Butkereit scheitert am Persischen Golf an der Weltranglisten-Ersten aus Frankreich. Olympia-Qualifikation rückt in weite Ferne.

Glinde. Die Weltranglisten-Erste Marie Eve Gahie (24) aus Frankreich war für die Glinderin Miriam Butkereit beim Judo-Masters in Doha (Katar) eine Nummer zu groß. Im Achtelfinale kam für die Deutsche in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm das Aus, als Gahie Butkereit den Arm verdrehte.

Von Schmerzen gezeichnet, gab die 26 Jahre alte Bundespolizistin, die mittlerweile in Köln lebt und trainiert, auf. Schon bei der Europameisterschaft im November in Prag hatte Butkereit, die Nummer 16 der Welt, gegen Gahie verloren, damals im Kampf um Bronze. Dass sie am Persischen Golf nun so früh auf die weltbeste Kämpferin traf, war Pech bei der Auslosung.

Butkereits schmerzhaftes Aus, Olympia-Konkurrentin holt Bronze

Butkereits Olympia-Konkurrentin Giovanna Scoccimarro (23/MTV Vorsfelde) hatte es leichter und nutzte ihre Chance: Sie gewann Bronze und untermauerte damit ihren Anspruch, Deutschland bei den Sommerspielen zu vertreten, sicherte sich weitere Punkte in der Qualifikation. Deutschland kann pro Gewichtsklasse nur eine Mattenkämpferin zu den Sommerspielen nach Tokio (23. Juli bis 8. August) schicken.

Trotz der weltweiten Corona-Pandemie sind beim Top-Event der bis einschließlich Mittwoch insgesamt insgesamt 399 Athleten aus 69 Nationen am Start. (vg)