Heimspiel am Sonnabend

TuS Dassendorf noch ohne Ex-HSV-Profi Martin Harnik

Der frühere österreichische Fußball-Nationalspieler Martin Harnik in der Kabine des Hamburger Oberligisten TuS Dassendorf. Der 33-Jährige hat sich nach der Auflösung seines Vertrags beim Bundesligisten Werder Bremen dem Amateurclub angeschlossen und dort einen Dreijahresvertrag unterzeichnet.

Der frühere österreichische Fußball-Nationalspieler Martin Harnik in der Kabine des Hamburger Oberligisten TuS Dassendorf. Der 33-Jährige hat sich nach der Auflösung seines Vertrags beim Bundesligisten Werder Bremen dem Amateurclub angeschlossen und dort einen Dreijahresvertrag unterzeichnet.

Foto: Hanno Bode / BGZ/Hanno Bode

Beim Heimspiel gegen den TSV Buchholz 08 wird der Ex-HSV-Profi Martin Harnik noch nicht auf dem Platz stehen. Die Hintergründe.

Dassendorf. Fußball-Oberligist TuS Dassendorf wird das Heimspiel am Sonnabend gegen den TSV Buchholz 08 (13 Uhr, Wendelweg) ohne seinen prominenten Neuzugang Martin Harnik angehen. „Er steht nicht im Kader, weil er nach seiner langen Pause noch nicht soweit ist“, verriet TuS-Coach Jean-Pierre Richter der Sportredaktion. Drei Trainingseinheiten hat der 68-fache österreichische Nationalspieler bislang mit den Dassendorfern absolviert. „Da hat man schon gesehen, dass er unsere Qualität deutlich erhöht“, schwärmt Richter, der in der Jugend gemeinsam mit Harnik beim SC Vier- und Marschlande gespielt hat, „es war auch viel Euphorie da, aber die Verletzungsgefahr wäre einfach noch zu groß.“

Martin Harnik spielt am Sonnabend noch nicht

So müssen es also die anderen richten. Bislang ist Harniks Schwager Mattia Maggio in dieser Saison Dassendorfs einziger Torschütze. Seine vier Treffer gegen Tornesch (2:1), Lohbrügge (1:0) und Bramfeld (1:1) reichten zu sieben Punkten, sodass der Meister zumindest genauso gut in der Spur ist wie zum selben Zeitpunkt der Saison im vergangenen Jahr. Doch es war nicht zu übersehen, dass es im Angriff noch hakt. „Wir haben viele Neuzugänge. Da dauert es besonders in der Offensive lange, bis ein Rädchen ins andere greift“, sagt Richter.

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Der VfL Lohbrügge hat gegen Süderelbe noch nie gewonnen

Fast zeitgleich empfängt am Sonnabend der noch sieglose Aufsteiger VfL Lohbrügge den noch ungeschlagenen FC Süderelbe (14 Uhr, Binnenfeldredder). „Wir müssen den Bock einfach mal umstoßen“, hatte Elvis Nikolic, der das Team gemeinsam mit Sven Schneppel trainiert, schon unmittelbar nach der 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende in Buchholz gefordert. Doch gegen Süderelbe hat der VfL in bislang sechs Duellen noch nie gewonnen. Zuletzt gab es 2014 ein 0:4.