SV Altengamme

Ein spätes Wiedersehen mit dem FC Voran Ohe

Fussball - Hamburg Landesliga Hansa - SV Altengamme (blau) - links Philipp Heitmann - vs FC Voran Ohe (rot) - rechts Phil Krieter - 07.12.2019 Sa

Fussball - Hamburg Landesliga Hansa - SV Altengamme (blau) - links Philipp Heitmann - vs FC Voran Ohe (rot) - rechts Phil Krieter - 07.12.2019 Sa

Foto: Thomas Rokos / Thomas Rokos / BGZ

In der Fußball-Landesliga gibt es gleich zwei Derbys: Altengamme – Ohe und Düneberg – SVNA.

Altengamme. Am 7. September 2019, einem schmutziggrauen Wintertag, empfing der Fußball-Landesligist SV Altengamme den Nachbarn Voran Ohe zum Derby. Die Vierländer siegten unter anderem dank zweier Tore von Philipp Heitmann mit 6:1. Was damals niemand ahnte: Es sollte für fast zehn Monate das letzte Punktspiel am Gammer Weg gewesen sein. Und wie der Zufall es will: Im ersten Heimspiel nach der Corona-Pause geht es für die Altengammer wiederum gegen Ohe (Sonnabend, 15 Uhr, Gammer Weg).

200 Zuschauer sind für das Derby zugelassen. Das ist damit erkauft, dass es während des Spiels keinen Alkohol gibt. Das Interesse dürfte nach den Auftaktsiegen beider Teams – Ohe schlug Bingöl 2:1, der SVA fegte Kosova 5:1 vom Platz – groß sein. Doch der Sportliche Leiter Philipp Mohr ist als Organisator zuversichtlich: „Wir hatten schon beim Testlauf gegen den SC Vier- und Marschlande 160 Zuschauer auf der Anlage. Da hat auch alles vorzüglich geklappt.“

Jonas Buck fällt aus

Ohne den im Urlaub weilenden Jonas Buck wollen die Vierländer die frisch eroberte Tabellenspitze verteidigen. „Es passt bei uns einfach“, freut sich SVA-Coach Jan Krey, dessen Team den Weggang von Goalgetter Sandro Schraub (21 Saisontore/jetzt bei Düneberg) erstaunlich leicht weggesteckt hat. „Das ist in Altengamme immer so“, erklärt Krey, „wenn etwas passiert, rücken alle enger zusammen.“

Schraubs Düneberger haben derweil selbst ein Derby vor der Brust. Aber Achtung! Die Partie gegen Schlusslicht SV Nettelnburg/Allermöhe (Sonnabend, 15 Uhr) findet an der Westerheese statt, weil Dünebergs Kunstrasen gerade saniert wird. Acht bis zehn Ordner sollen dafür sorgen, dass in Sachen Corona alles vernünftig abläuft. „Ich bin hin- und hergerissen, was das angeht“, gibt Ligaobmann Andreas Kreutzer zu, „auf der einen Seite freue ich mich auf die Spiele, auf der anderen Seite habe ich schon Angst, dass in unserer Mannschaft mal etwas passiert.“