Volleyball

Ostbek Pirates: Trainer Björn Domroese nur noch Spieler

Dirk Schulz
Hilft im Abstiegskampf als Spieler aus: Björn Domroese hat sein Traineramt abgegeben.

Hilft im Abstiegskampf als Spieler aus: Björn Domroese hat sein Traineramt abgegeben.

Foto: Damm Pictures

Mit zwei Ex-Bundesligaspielern, darunter Coach Björn Domroese, haben sich die Ostbek Pirates Luft im Regionalliga-Abstiegskampf verschafft.

Oststeinbek. Den zweiten Abstieg in Folge wollen die Volleyballer des Oststeinbeker SV mit aller Macht abwenden und setzen in der Endphase der Regionalliga-Saison auf die geballte Ladung Erfahrung. Das funktioniert augenscheinlich ganz gut. Bei der VG Wichernschule/Wandsbek (WiWa) half erneut Jan Buhrmester aus der zweiten OSV-Mannschaft aus. Und auch der bisherige Trainer Björn Domroese – beide trugen bereits in der 1. Liga das Oststeinbeker Trikot – ist bis zum Saisonende auf das Spielfeld zurückgekehrt. Folge: Es gab den zweiten 3:0-Erfolg in Serie (25:22, 25:22, 25:15).

„Offensichtlich verhilft uns das momentan zu mehr Konstanz“, sagt Domroese, der sein Traineramt an Assistent Sebastian Lemke abgegeben hat. „Weil ich kein Spielertrainer sein will“, betont Domroese.

Zwei umkämpfte Sätze

Vor rund 150 Zuschauern im Derby – davon viele aus Oststeinbek – waren die ersten beiden Durchgänge umkämpft. Die Pirates führten im ersten Satz schnell mit 10:5, doch beim 20:20 hatte WiWa ausgeglichen. Im zweiten Satz konnte sich mit den Oststeinbekern erst spät ein Team absetzen. Der letzte Abschnitt war eine klare Angelegenheit für die Ostbek Pirates, die sich durch den 3:0-Erfolg auf den sechsten Tabellenplatz verbesserten.

Schweres Restprogramm

Sollten alle drei Verbandsliga-Meister in die Regionalliga und der Regionalliga-Meister in die 3. Liga aufsteigen, reicht Platz sieben zum Klassenerhalt. Allerdings ist der Restprogramm happig. Im letzten Heimspiel am ungewohnten Sonntag (14.30 Uhr, Meessen) ist der Schweriner SC zu Gast. Zum Saisonabschluss geht es am 21. März zu Spitzenreiter SV Warnemünde II. „Es würde uns gut zu Gesicht stehen, wenn wir noch was holen“, so Domroese.

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